Microsoft hat DirectX 12 mit dem Versprechen angekündigt, dass dadurch eine stark erhöhte Performance und erweiterte Steuerung für Entwickler bei der Grafikerstellung möglich werde. DirectX 12 soll unter anderem dabei die Grafikleistung der Xbox One nahezu verdoppeln. Dies soll vor allem durch die umfassende Nutzung aller Prozessorkerne möglich werden. Aber die deutliche Leistungssteigerung ist nicht ohne Nachteile. Da DirectX 12 auch auf allen Grafikkarte mit Unterstützung für DirectX 11 läuft, gibt es eine unmittelbare Gefahr von Überhitzungsproblemen, wenn die Karten plötzlich doppelt so viel Last tragen.
Außerdem ist es für Entwickler nicht gleichermaßen ein Vergnügen, mit dem neuen Tool zu arbeiten. Stardocks-CEO Brad Wardell schreibt auf Neowin, dass DirectX 11 eine relativ simple Plug&Play-Erfahrung für Entwickler bietet. DirectX 12 betont viel stärker die direkte Kontrolle der Entwickler bei der Programmierung. Sie können und sollen Konflikte und Low-Level-Pipelining selbst verwalten, um das beste aus der neuen Plattform herauszuholen. "Das ist eine gute Sache für erfahrene Grafik-Entwickler, aber weniger erfahrene Entwickler werden klar benachteiligt."