Und wieder deutet Sony Pläne für ein Gebührenmodell für ihren Onlinedienst Playstation Network an. Dabei geht es scheinbar inzwischen weniger darum, ob so etwas kommt, sondern viel mehr, welche Inhalte davon betroffen sind.
In einem Interview mit Nikkei Japan wurde Masayuki Chatani, Vize Präsident von Sony Computer Entertainment, gefragt, wie Sony die hohen Kosten für einen Service wie das Playstation Network trägt. Dabei macht er deutlich, das es für Sony schon schwierig wäre, wenn man auf nachgelagerte Einnahmen verzichten würde. Aber nach dem Verkauf der Hardware verdiene Sony auch an Inhalten und Diensten. Darüber hinaus seien auch Modelle mit monatlichen Gebühren oder Einnahmen über einzelne Spielgegenstände möglich.
Auch wenn es so nicht konkret angesprochen wurde, können sich diese monatlichen Gebühren natürlich lediglich auf einzelne Spiele beschränken wie es Square Enix mit den Onlinetiteln aus dem Final Fantasy-Universum bereits vormacht. Allerdings gibt es immer wieder Gerüchte um ein übergreifendes Modell. Erst im letzten Monat sprach Kazuo Hirari darüber, dass selbst bei einer Einführung alle bisherigen kostenlosen Dienste kostenlos bleiben würden. Allerdings könnte Sony damit beginnen Premium-Inhalte und -Dienste anzubieten, die ein Abo voraussetzen.