Sony hat angekündigt, den Drittherstellern den Umgang mit dem Thema Digital Rights Management selbst zu überlassen. Sony-Boss Jack Tretton machte allerdings klar, dass man auf der eigenen Plattform weder einen Onlinepass nutzen wolle und auch sonst keine Einschränkungen für Sony-Produkte plane. "Aber wir laden Publisher und ihre Geschäftsmodelle auf unsere Plattform ein. Es wird Free-to-Play geben, es wird alle möglichen Geschäftsmodelle geben. Und es ist wiederum ihnen überlassen, wie ihre Beziehung zu den Kunden aussieht und was sie glauben, wie sie am besten mit ihnen umgehen. Wir werden das niemandem vorschreiben."
Laut Tretton gilt, dass wenn ein Spieler ein PS4-Spiel kauft, dann hat er das Recht, diese Kopie zu benutzen, sie im Laden in Zahlung zu geben, sie einer anderen Person zu verkaufen, sie Freunden zu leihen oder für immer zu behalten.
Die Kommentare stammen aus einem Interview gegenüber GameTrailers. Der Videospielblog Kotaku hat nachgehakt und dazu die vielleicht wichtigste Antwort bekommen: Die Playstation 4 wird keinerlei integrierte Restriktionen haben. Es ist kein System in der Hardware verbaut, das gebrauchte Spiele einschränkt. Will ein Dritthersteller dies trotzdem tun, braucht er sein eigenes System - wie theoretisch schon heute bei der Playstation 3. Bei der Xbox One von Microsoft ist ein solches System fest integriert.