Zynga ist weiter unter Druck. Der Social-Gaming-Gigant versucht sich zu wandeln und seine Abhängigkeit von Facebook zu lösen und im mobilen Bereich Fuß zu fassen. Der Übergang aber gestaltet sich schwieriger als gedacht, jetzt werden 520 Mitarbeiter beziehungsweise fast ein Fünftel der Belegschaft entlassen. Die Büros in New York, Los Angeles, Austin und Dallas sollen laut AllThingsD komplett dicht gemacht werden.
Doch das ist noch nicht alles. So soll laut Joystiq auch der Entwickler OMGPOP geschlossen worden sein. Das Studio hinter dem bekannten Spiel Draw Something wurde erst im März teuer eingekauft. Zynga hat dafür angeblich 180 Millionen Dollar gezahlt. Der Aufstieg war ebenso kometenhaft wie nun der Fall des Unternehmen. Die Aktie liegt bei nun rund drei Dollar - vor einem Jahr waren es noch rund sechs Dollar. Das Hoch von 13 Dollar im Februar 2012 hat man schon lange nicht mehr gesehen. Und während die Nutzer in sozialen Netzwerken wegbrechen, versucht Zynga nun mit Glücksspiel das Ruder rumzureißen.