Es ist ein spannendes Zitat von EA-Boss John Riccitiello, das sich in einem Transcript eines Investorenmeetings aus dem Jahr 2012 findet, über das xbox360achievements.org berichtet. Riccitiello sagt: "Wenn du gerade sechs Stunden Battlefield gespielt hast und dir die Munition ausgeht und wir dann einen Dollar fürs Nachladen wollen, dann bist du nicht so preissensibel an diesem Punkt."
Er nimmt diese Aussage als Basis um zu unterstreichen, warum das Zuerst-spielen-und später-zahlen-Modell der Free-to-Play-Spiele so gut funktioniere, wenn der Konsument sich denn intensiv mit einem Produkt beschäftige. Wer "zehn, zwanzig, dreißig oder fünfzig Stunden mit einem Spiel verbringt, ist tief drin und ziemlich investiert in das Produkt". Und an diesem Punkt eben, führt Riccitiello aus, sei "die Bindung ziemlich hoch". Genau dieses Modell repräsentiere "eine substanziell bessere Zukunft für die Gamesindustrie".
Unter dem Eindruck dieser Ausführungen liest sich die News von heute morgen mit dem Titel EA wird zu 100 Prozent digital gleich etwas anders. Aber John Riccitiello ist nicht allein mit seinen Ideen. Auch Crytek-Boss Cevat Yerli hatte unlängst angekündigt, dass die Zukunft des Unternehmens im Sektor der Free-to-Play-Spielen läge.