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Gamereactor News Call of Duty: Black Ops 2
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Lamia rechtfertig Black Ops 2

Shooter braucht "keine neue Engine"
Wiebke Westphal 15 Mai 2012

Nach der Veröffentlichung des ersten offiziellen Trailers zu Call of Duty: Black Ops 2 sind Spieler und Kritiker immer noch skeptisch. Entwickler Treyarch muss sich gefallen lassen, dass viele Fans von matschigen Texturen sprechen und die Verwendung einer alter Engine kritisieren. In einem Interview äußerte sich Mark Lamia, Studio-Leiter von Treyarch, zur Problematik. Unter anderem erklärt er, warum man sich dazu entschieden habe, nur eine verbesserte Version der Call of Duty: Black Ops-Engine zu verwenden.

"Die Leute fragen mich immer 'Ist das eine neue Engine?'. Ich vergleiche das gern mit der Renovierung eines Hauses. Nur weil man das Haus oder die Küche renoviert, reißt man nicht gleich das ganze Fundament ein oder die Wände ab. Vielleicht [...] tauscht man noch die sanitären Anlagen aus - und wir machen, als Analogie, genau das. Es ist vielleicht eine grobe Vereinfachung, aber es ist eine Art, es zu erklären. Es steckt eine Menge gutes in diesem Fundament. Wir wollen uns vor allem in den Bereichen verbessern, die unser Game-Design unterstützen."

Lamia betont, dass die Engine bei jedem Einsatz verbessert wird, da der Titel sonst überhaupt nicht wettbewerbsfähig wäre. Man habe sich deshalb bei der Entwicklung von Call of Duty: Black Ops 2 vor allem auf die Grafik und Lichteffekte konzentriert, um das beste Ergebnis zu erzielen.

"Alle wollen ein besser aussehendes Spiel. Ich denke, dass ist nichts, wonach sie nicht fragen dürften. Wir haben uns doch das gleiche Ziel gesetzt, denn wir wollten die Grafik verbessern", sagt der Studio-Chef. "Nur ist die Antwort womöglich keine komplett neue Engine, sondern die Renovierung des kompletten Licht-Systems. Die Sache ist, wir wollten das nicht zu Lasten der 60 Frames pro Sekunde machen." Gleichzeitig bestätigt Lamia aber für den neuen Shooter, dass sowohl eine Verbesserung der Grafik wie auch der Lichteffekte bei 60 Frames pro Sekunde erreicht worden seien.

Ob diese Verbesserungen ausreichen werden, um die Spieler zufriedenzustellen, werden wir erst am 13. November erfahren. Dann steht der Titel in den Läden zum Kauf bereit. Bis dahin lest ihr schon mal einen ersten Eindruck vom Treyarch-Titel in unserer Vorschau.

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