Activision hat bekannt gegeben, dass der Los Angeles Superior Court einen Antrag von Electronic Arts abgewiesen hat, wodurch es nun möglich wird, dass Activision eine 400-Millionen-US-Dollar-Klage wegen Vertragsbruch gegen EA verhandeln lassen darf. Bei einer Anhörung am gestrigen 21. Dezember 2011 wies Richter Elihu Berle einen EA-Antrag zum Stopp der Klage zurück und stellte fest, dass die von Activision präsentierten Beweise eine Grundlage für eine Jury liefern, darüber zu entscheiden, ob EA das Arbeitsverhältnis der ehemaligen Call of Duty-Entwickler Jason West und Vince Zampella absichtlich gestört und somit begünstigt hätte, dass die beiden Entwickler ihre vertraglichen Treuepflichten zu Activision verletzt hätten. Eine ähnlich lautender Antrag von West und Zampella zur Verhinderung der Klage wurde ebenfalls abgelehnt.
In der Klage behauptet Activision, dass West und Zampella ihre Verträgen gebrochen und ihre Treuepflicht verletzt hätten durch ein Verhalten, das unbotmäßig und unzulässig war und dass West und Zampellas Fehlverhalten zumindest teilweise von EAs rechtswidriger Manipulationen verursacht worden war. Ein Schwurgericht soll den Fall nun am 7. Mai 2012 verhandeln.