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GDC Live-Blog: Nintendos Rede

Neues Mario-Spiel für den Nintendo 3DS
Martin Eiser 2 März 2011

Nintendos Präsident Satoru Iwata hälft auf der Game Developers Conference eine Grundsatzrede zum Thema "Videospiele werden 25: Ein Rückblick und Visionen für die Zukunft". Nintendo scheint diese Rede sehr wichtig zu sein, demnach ist wohl mit einer wichtigen Ankündigung zu rechnen. Wir sind gespannt darüber, was er uns zu sagen hat.

18:03 Uhr
Saturo Iwata betritt die Bühne.

18:05 Uhr
Iwata erzählt, dass die GDC dafür da ist, um voneinander zu lernen. Und gerade in dieser schwierigen Zeit sei das wichtig, wo die ganze Branche sich ändert. Allerdings bleibt laut ihm eines gleich: Inhalte sind König.

18:07 Uhr
Iwata erzählt von der Vergangenheit. Er hat damals bei Hal Laboratory gearbeitet, als er mit Nintendo zusammenkam. Miyamoto habe ihm auch gelehrt, dass man voneinander lernen müsse. Und: Programmieren ist nicht so wichtig wie Kreativität.

18:10 Uhr
Iwata spricht davon wie sich die Branche verändert. Damals war es für viele ein Hobby, aber man konnte auch kaum Geld verdienen. Heute sind Spieler bleibter. Aber Teams wurden immer größer, brauchten immer mehr Zeit und Spiele wurden immer teurer. Heute sind es zum Teil 50 Millionen und das ist besorgniserregend.

18:12 Uhr
Nintendo führt zwei Mal im Jahr eine Befragung durch, um herauszufinden, was für Leute spiele und wie sie spielen. Dabei kam in den USA heraus, dass die Zahl der aktiven Spieler seit 2007 stark angestiegen ist und vor allem dafür verantwortlich sind Wii und Nintendo DS. In Europa sei die Basis der Spieler deutlich kleiner gewesen, aber daher sei hier ein viel stärkeres Wachstum möglich.

18:16 Uhr
Iwata geht über zum Thema Soziale Netzwerke. Das sei bei Spielen anders als. Space War ist eines der ersten Mehrspieler-Titel und es ist aus dem Jahre 1961. Und auch Nintendo hat sich entwickelt. Das NES kam mit zwei Controllern. Das Nintendo 64 etwa setzte standardmäßig auf Spiele für vier Spieler. In Spielen hieß aber Soziales Spielen oft nur, miteinander zu kämpfen. Er lobt Call of Duty: Black Ops und Xbox Live für das, was sie erreicht haben.

18:20 Uhr
Iwata spricht über Must-Have-Produkte. Dinge, die jeder haben will und braucht. Er sieht den ersten Gameboy etwa in dieser Tradition. Aber nur mit Technologie zu überzeugen ist schwierig. Allerdings sei es für ein Spiel auch schwer das zu erreichen. Dazu gehören aber starke Titel wie: Grand Theft Auto, Zelda, Sonic, Guitar Hero, Tetris oder Angry Birds. Wichtig sei aber auch immer die soziale Komponente. Man schaue sich World of Warcraft an, dass nach so vielen Jahren immer noch so viele spielen.

18:23 Uhr
Er spricht weiter über Mario. Der sei auch über all die Jahre erfolgreich und beliebt gewesen. Allerdings sei Mario nur so beliebt, weil es die verschiedenen Entwickler verstanden hätten, dass sich Mario ändern muss, um weiter attraktiv zu sein. Die andere große Serie sei Pokémon. Das Spiel sei darauf ausgelegt mit anderen interagieren. Der Erfolg basiert auf sozialem Spielen. Das dritte große Franchise ist Tetris, auch wenn es nicht Nintendos eigene ist. Aber auf dem Gameboy wollte es jeder haben. Die vierte Serie ist Die Sims. Viele hätten kritisiert, dass es eigentlich kein Spiel sei und nie erfolgreich sein. Es hat sich 120 Millionen Mal weltweit verkauft.

18:26 Uhr
Konstant verbessern, soziale Komponente und die Erweiterung der Zielgruppen. Und man muss Grenzen von Spielen aufbrechen können. Universelle Anziehungskraft sei wichtig.

18:27 Uhr
Beispiel für diese universelle Anziehungskraft ist Kirby. Dieser Held sei auch gegen den Trend gewesen. Denn das Spiel war nicht schwierig, sondern sei damals für jeden der es wollte zu schaffen gewesen. Und es hat damit fünf Millionen verkauft.

18:31 Uhr
Zurück zum Thema Must-Have. Iwata holt einen Nintendo 3DS heraus. Technik und soziales Spielen seien zwei wichtige Aspekte. Face Maker, Face Raider und AR Games sind unter anderem deswegen mit auf dem Gerät drauf, damit sie es Freuden zeigen können. Bei digitalen Downloads hinkt man aber hinterher und will besser werden.

18:35 Uhr
Reggie Fils Aime kommt auf die Bühne. Er betont noch einmal, dass die Hardware zwar wichtig sei, es aber am Ende um die Inhalte gehen würde. Er spricht über die Partnerschaft mit Netflix an, die im Sommer starten soll. Dabei verbinden sich Nintendo 3DS und Wii. Man kann Filme unterwegs weiterschauen und umgekehrt. Außerdem sind 3D-Film-Trailer geplant. Nintendo plant auch einen eigenen Kanal mit lustigen Filmen und Musikvideos. Außerdem können auch Filme in 3D aufgenommen werden können in Zukunft.

18:40 Uhr
Neben den Inhalten gehe es um die Frage des Ortes, womit Reggie auf den Street-Pass-Modus anspielt. Damit können zwei Nintendo 3DS-Geräte mit einander kabellos interagieren. Und es gibt Spot-Pass. An den Stationen können zusätzliche Inhalte heruntergeladen werden. Der deutsche Partner heißt T-Com. In den USA sind es AT&T mit über 10.000 Hotspots. Für Entwickler sei das eine Verbesserung. Es gibt viele neue Möglichkeiten die Geräte online zu bringen. Push Content funktioniert, ohne das das Spiel im Gerät sein muss.

18:44 Uhr
Ende Mai geht der E-Shop online. Damit starten auf dem Nintendo 3DS DSiWare, 3DSWare, Gameboy, Gameboy Color, Gamegear, 3D-Klassiker, und Werbemöglichkeiten wie Trailer, Bilder und Links zu Websites.

18:46 Uhr
Iwata ist zurück auf der Bühne. Und er möchte über neue Spiele sprechen. Jetzt wird es interessant. Es geht um Mario.

18:47 Uhr
In Super Mario 64 war es erstmals möglich sich in einer 3D-Welt zu bewegen. Super Mario für den Nintendo 3DS wird in Tokio entwickelt. Der Titel wird auf der E3 enthüllt. Zu sehen ist ein Logo mit einem kleinen Schwanz unten rechts.

18:49 Uhr
The Legend of Zelda wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Nintendo will diesen Geburtstag vernünftig feiern. Für den Nintendo 3DS kommt The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D. Außerdem soll endlich The Legend of Zelda: Skyward Sword für die Nintendo Wii erscheinen. Das Spiel würde sich prächtig entwickeln, gezeigt wird ein neuer Trailer. Und eines zumindest zeigt dieses Video. Es wird wahrlich etwas anders werden als die bisherigen Spiele.

18:51 Uhr
Iwata spricht nun über die Zukunft. Die nahe Zukunft. Immer mehr Leute seien nötig ein Spiel zu entwickeln. Die Bedingungen werden immer schwieriger, es ginge nicht mehr nur um das Talent. Und die Entwicklung von Talenten sei auch wichtig, darüber spricht Iwata ebenfalls. Es gäbe natürlich immer bessere spezialisiertere Entwickler, aber was bringt es, wenn jemand nicht weiß, was ein anderes Team macht? Iwata spricht über die Zahl der erhältlichen Spiele. Bei so vielen Spielen sei es kaum möglich zum Hit zu werden. Aber es gäbe einige wenige Spiele die das schaffen. Bei den herunterladbaren Spielen ist es auch nicht leicht. Hier seien viele Sachen kostenlos oder sehr billig. Was also nun machen?

18:58 Uhr
Nintendo versteht sich als Anbieter von Software, die ihre eigene Hardware anbieten, weil sie damit die besten Ergebnisse für ihre Software erzielen können. Bei Mobiltelefonen und Sozialen Netzwerken wiederum ginge es nicht darum, den Inhalten eine gute Umgebung zu bieten. Den Anbietern geht es nicht um Spiele.

19:01 Uhr
Wie wird man wahrgenommen? Der Spieler muss schnell erkennen, worum es in dem Spiel geht. Und die Besonderheiten des Spiels anderen zu beschreiben, muss einfach und schnell gehen. Damit sei es möglich, dass Spiele über Mundpropaganda von selbst verkaufen. Das Wort dafür nennt Iwata Innovation. Zum Beispiel der Nintendo DS mit seinen zwei Bildschirmen. 150 Millionen verkaufte Geräte können nicht irren.

19:04 Uhr
Auf der GDC geht es darum voneinander zu lernen. Man soll seiner Passion vertrauen und an seine Träume glauben. Macht Unmögliches möglich - damit endet die Rede. Insgesamt gab es wenig Neues, aber hier hat ein Mann gesprochen, der verstanden hat, worum es in dieser Industrie geht.

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