Wir erinnern uns vielleicht noch an das große bühnenreife Drama zwischen Infinity Ward, dem Entwickler von Call of Duty: Modern Warfare 2 und Activision Blizzard. Am Ende gründeten Jason West und Vince Zampella, die beiden führenden Köpfe des Studios, ihren eigenen Laden mit dem Namen Respawn Entertainment. Und sie unterschrieben einen Vertrag bei Electronic Arts über den Vertrieb. Fast hätte da auch THQ draus werden können, das sagte Danny Bilson von THQ Core Games in einem Interview mit der amerikanischen Website 1up.
Demnach gab es aber einen Verhandlungspunkt, über den sich beide Parteien nicht einig wurden. Denn West und Zampella wollten die Rechte an den Spielemarken behalten, die sie entwickelten. Zu schlechte Erfahrungen hätten sie diesbezüglich mit Activision gesammelt. THQ hingegen wollte selbst Rechtinhaber werden. Gegenüber seinen Investoren hat man sich dazu verpflichtet, der Publisher braucht selbst eine Sammlung von Marken. Auch für Respawn Entertainment wollte man keine Ausnahme machen und so kam man zu keiner Einigung - anders als offenbar mit EA.