Skip to main content
Gamereactor News
News

Südafrika hat in der vergangenen Woche 2.745 Ausländer abgeschoben

Präsident Cyril Ramaphosa kämpft gegen illegale Einwanderung.
Markus Hirsilä 15 Juni 2026

Südafrika hat in der vergangenen Woche 2.745 Ausländer abgeschoben, wie von France 24 und YLE berichtet wurden. Die Abschiebungen sind Teil der Bemühungen von Präsident Cyril Ramaphosa, gegen illegale Einwanderung vorzugehen.

Südafrika ist eine der größten Volkswirtschaften des Kontinents und Heimat einer großen Anzahl von Einwanderern aus ganz Afrika, sowohl legal als auch illegal. Leider steigt die Arbeitslosigkeit in Südafrika (über 30 %), und die Atmosphäre ist ausländisch-feindlicher geworden als zuvor.

Häuser und Geschäfte von Einwanderern wurden geplündert und Menschen geschlagen. Bewaffnet mit Knüppeln, Peitschen und Schilden sind Mobs durchs Land marschiert und befehlen denen ohne Aufenthaltserlaubnis, Südafrika bis Ende Juni zu verlassen.

So haben beispielsweise Bürger von Malawi, Nigeria, Ghana, Simbabwe und Mosambik freiwillig Südafrika verlassen, und Regierungen haben Transporte nach Hause organisiert. Rund 7.000 Malawier leben in einem provisorischen Zeltlager in der Hafenstadt Durban. Busse haben begonnen, sie zurück nach Malawi zu transportieren.

Laut einer Statistikbehörde gibt es etwa 3 Millionen Ausländer in Südafrika, was etwa 5,1 % der Bevölkerung ausmacht.

Vollständiges Profil 424 veröffentlichte Artikel
Warum Gamereactor vertrauen
23 Ausgaben Jede mit eigener Redaktion und eigenen Wertungen.
1998 Erscheint seit Durchgehend unabhängig geführt.
100% Selbst gespielt Geschrieben aus Zeit mit dem Spiel, nie aus Pressematerial.
1–10 Netzwerk-Wertung Die Wertung jeder Ausgabe, gemittelt und ausgewiesen.