Gute Nachrichten von Microsoft: Die Xbox 360 hat sich inzwischen mehr als 40 Millionen Mal verkauft. Im Vergleich dazu liegen die letzten bekannten Zahlen der Playstation 3 vom Jahresende bei 33,5 Millionen und die der Wii bei 67,5 Millionen Einheiten. Hier allerdings fehlen die Angaben zum ersten Quartal.
Aber auch bei den verkauften Spielen pro Konsole fühlt sich Microsoft als Gewinner. Diese Zahl liegt für die Playstation 3 bei rund 7,8 (261,2 Millionen verkaufte Spiele), auf der Wii bei rund 7,6 (509,7 Millionen verkaufte Spiele) und auf der Xbox 360 bei stattlichen 8,8 (353,8 Millionen verkaufte Spiele).
Microsoft machte im ersten Quartal des Jahres, ihrem dritten Geschäftsquartal, mit der Entertainment and Devices Division (Xbox 360, Zune, PC) einen Gewinn von 165 Millionen Dollar. Der Umsatz stieg auf 1,67 Milliarden Dollar. Die ersten neun Monaten insgesamt betrachtet, sank der Umsatz zwar, dafür konnte der Profit ganz erheblich gesteigert werden.
Zurückzuführen ist das auch auf gesenkte Produktionskosten der Xbox 360. Microsoft sparte 22 Prozent ein. Auch das Marketing wurde kräftig zurückgefahren. Die sechs Prozent oder auch 60 Millionen Dollar wurden hauptsächlich bei der Xbox 360 eingespart.
Die Zahl der ausgelieferten Konsolen sank im ersten Quartal des Jahres im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 Millionen auf 1,5 Millionen Einheiten. Aber auch in den ersten drei Monaten ging es runter von 10 Millionen auf 8,8 Millionen Einheiten.
Insgesamt lag der Microsoft-Gewinn im ersten Quartal übrigens bei 14,4 Milliarden Dollar. Zum guten abschneiden trugen unter anderem Windows 7, Bing und Xbox Live bei. Der Online-Service von Microsoft entwickelt sich nämlich auch weiter rosig.