Die Kartellklage, die von der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) vorbereitet wird, hängt über Microsofts Buyout-Deal zur Übernahme von Activision Blizzard. Während sich das Unternehmen auf eine mögliche Klage vorbereitet, wenn die Regulierungsbehörde den Deal blockiert, bietet Phil Spencer Sony ein neues Angebot für Call of Duty an, das zusätzlich zu einem früheren Angebot zur Lizenzierung der Shooter-Serie für weitere zehn Jahre auf aktuellen und zukünftigen PlayStation-Systemen erfolgen würde (ein Angebot, das er auch auf Nintendo und Steam auf dem PC ausgeweitet hätte).
Laut einem neuen Bericht von Bloomberg hat Microsoft Sony Berichten zufolge angeboten, das Call of Duty-Franchise in seinen PlayStation Plus-Abonnementdienst zu bringen. Bloomberg versteht, dass Sony dem Deal noch nicht zugestimmt hat, da es weiterhin gegen eine Fusion kämpft, bei der Microsoft die Kontrolle über das größte Drittanbieter-Franchise der Branche und eine der größten Einnahmequellen übernehmen würde.
Dies könnte der entscheidende Schritt in der Entscheidung der FTC, der CMA und der Europäischen Kommission sein, grünes Licht für den Multi-Milliarden-Dollar-Deal zu geben, der, wenn er fortgesetzt wird, im Sommer 2023 abgeschlossen würde.
