Einige Analysten gehen davon aus, dass die Akquise von Activision Blizzard durch Microsoft im Sommer 2023 abgeschlossen sein wird. Ehe es dazu kommt, muss darüber entschieden werden, ob der Zusammenschluss dieser Firmen mögliche Auswirkungen auf die Videospielbranche hat.
Microsofts Geschäftsführer Satya Nadella glaubt nicht, dass seine Firma irgendwelche Zugeständnisse machen muss, um Activision Blizzard kaufen zu können. Im Gespräch mit der Financial Times sagte er, dass Microsoft auch danach nur der drittgrößte Akteur im Videospielbereich sei (nach Sony und Tencent):
"Am Ende des Tages muss die gesamte Analyse unter folgendem Gesichtspunkt betrachtet werden: 'Über welche Kategorie sprechen wir eigentlich und über welche Marktstruktur?'. Selbst nach dieser Übernahme werden wir die Nummer drei [des Videospielmarktes] sein, mit einem Anteil im unteren Zehnerbereich... Wir werden ein kleiner Akteur einer [Branche] sein, die stark fragmentiert sein wird."
Im August 2020 kündigte Microsoft an, dass sie Zenimax Media aufkauen werden. Zu dieser Zeit war es die drittgrößte Akquise einer Videospielfirma. Es dauerte bis zum März 2021, ehe das Geschäft abgeschlossen werden konnte, da es einige Zeit dauerte, bis alle nötigen Instanzen ihr Einverständnis erteilt hatten. Die 8,1 Milliarden US-Dollar, die Microsoft für Zenimax ausgegeben hat, verblassen allerdings angesichts der 68,7 Milliarden, die das Unternehmen für Activision Blizzard zahlen wird.
