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Bungie möchte sich Sony anschließen

Die Rechte an Destiny behalten sie und ihre künftigen Spiele sollen angeblich auch auf anderen Plattformen erscheinen dürfen.
Stefan Briesenick Aktualisiert 2 Februar 2022

Das Destiny-Entwicklerstudio Bungie soll in Zukunft ein Teil der weltweiten Playstation-Teams von Sony werden. Sollte die Fusion, die Sony laut Gamesindustry.biz 3,6 Milliarden US-Dollar kosten wird, abgeschlossen werden, stehe es Bungie angeblich frei, Spiele auch in Zukunft auf all den Plattformen zu veröffentlichen, auf denen sie ihre Zielgruppe vermuten.

In einem eigenen Artikel macht Bungie klar, dass diese Entwicklung keinerlei Konsequenzen für die Zukunft von Destiny 2 habe. Das Unternehmen wird die vollständigen Rechte an der IP behalten und kann somit sicherstellen, dass an bestehenden Update-Plänen festgehalten werde. Der einzige Unterschied ist, dass Sony nach Abschluss der Akquise finanziell am Ertrag beteiligt ist, ihnen dafür allerdings auch strategische Ressourcen zur Verfügung stellt. Diese Aussicht ist für Bungie vielversprechend genug, um bereits jetzt neue Leute einzustellen.

Jim Ryan, der Geschäftsführer von Sony Interactive Entertainment, erklärt in einem Bekanntmachungsschreiben, dass die enge Zusammenarbeit mit Bungie die Qualität von Sonys laufenden und kommenden Live-Service-Dienstleistungen steigern werde. Die anderen Entwicklerteams der Playstation Worldwide Studios werden Bungie wiederum dabei helfen, ihre kommenden Projekte mit bestmöglichem Zustand zu verwirklichen.

Update, 02. Februar 2022, 17:22 Uhr:
Ryan bekräftigte im Gespräch mit Gamesindustry, dass Bungie ein unabhängiges Studio bleibe: "Das erste, was man unmissverständlich sagen muss, ist, dass Bungie ein unabhängiges Multiplattform-Studio und ein eigenständiger Publisher bleiben wird. Pete [Parsons, CEO] und ich haben in den letzten Monaten über viele Dinge gesprochen, aber das war eine der ersten und naheliegendsten Schlussfolgerungen, zu denen wir gemeinsam gekommen sind. Jeder möchte, dass die extrem große Destiny-2-Community, egal auf welcher Plattform sie sich befindet, weiterhin ihre [gewohnte] Erfahrung genießen kann. Dieser Ansatz wird auch für zukünftige Bungie-Veröffentlichungen gelten. Das ist unmissverständlich."

Nachtrag, 01. Februar 2022, 10:08 Uhr:
Der Artikel musste nachträglich korrigiert werden, um den zeitlichen Ablauf der Ereignisse besser widerzuspiegeln. Ursprünglich haben wir berichtet, dass die Akquise bereits abgeschlossen sei, allerdings ist das nicht der Fall. Außerdem gingen wir davon aus, dass Bungie ein Teil von Sonys Unternehmensarm "Playstation Studios" werde, allerdings werden sie unabhängig von diesen Firmen arbeiten.

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