Als Microsoft die Xbox Series ankündigte, haben sie uns den Xbox-One-Controller noch einmal verkaufen wollen. Das Eingabegerät hat sich in mittlerweile acht Jahren, abgesehen von einer dedizierten Taste zum Aufnehmen von Screenshots, nur unwesentlich weiterentwickelt. Es ist deshalb umso erfreulicher, dass der Xbox-Chef Phil Spencer die Hardware der Konkurrenz nicht nur im Blick hat, sondern sie auch als Ausgangspunkt zukünftiger Innovationen versteht.
Im Podcast "Kinda Funny Gamescast" sprach der Manager mit den Journalisten über Hardware-Evolution bei Microsoft: "Wir denken definitiv über verschiedene Arten von Geräten nach, die [dabei helfen,] Spiele an mehr Orte [verfügbar zu machen]. Wir werden wahrscheinlich einige Arbeiten am Controller erledigen, denn ich denke, dass Sony mit ihrem Controller gute Arbeit geleistet hat. Wir sehen uns einiges davon an, denn es gibt Dinge, die wir [ebenfalls] tun sollten."
Spencer stellt allerdings auch klar, dass er keinen unmittelbaren Handlungsbedarf sieht: "Wahrscheinlich geschieht das aber nicht im Moment [...]. [...] Im Moment glaube ich nicht, dass mir [diesbezüglich etwas Dringendes] auffällt." Anfang dieses Jahres hat Microsoft Besitzer einer Xbox Series in einer Umfrage zu ihren Erfahrungen mit der Konsole ausgefragt. Dabei waren die Funktionen vom Dualsense-Controller schon einmal ein Thema.