Live-Service-Spiele haben den Vorteil, dass die Entwickler dieser Titel regelmäßig mit neuen Inhalten um die Ecke kommen. Der Nachteil von solchen Projekten ist, dass die daran arbeitenden Teams ihr kreatives Potential vor allem auf einen bekannten Rahmen anwenden, anstatt etwas völlig Neues zu entwickeln. Das ursprüngliche Destiny konnte den Spagat hinlegen und drei Jahre nach der Einführung eine Fortsetzung veröffentlichen. Eine vergleichbare Lebensspanne sollten wir von Destiny 2 nicht erwarten, erklärte der Community-Manager von Bungie, David 'DeeJ' Dague, kürzlich PCGamesN im Gespräch. Bungie habe zwar viele coole Ideen für Destiny 3, arbeitet derzeit aber lieber weiter am zweiten Ableger:
"Ich habe keine guten Ankündigungen bezüglich kommender [Vorstöße], die wir im Franchise machen werden. Im Moment ist unser Engagement und unsere Aufmerksamkeit auf die [Entwicklung] der Saisons gerichtet, die sich im Laufe des nächsten Jahres entwickeln werden. [Wir wollen sie] interessant und nachhaltig gestalten, um auf diesem Wege einen Handlungsbogen zu entwickeln, der die Spieler mehrere Jahre lang beschäftigt."
