Nach der Vorstellung der Google Stadia haben wir gedacht, dass Microsoft etwas nervöser reagiert, doch stattdessen geben sie sich zuversichtlicher denn je, dass xCloud die richtige Entscheidung war. Das Unternehmen will den Dienst seit seiner Testphase umfangreich überarbeitet haben, denn mittlerweile sollen über 3500 Spiele unterstützt werden, heißt es auf Xbox.com:
"Heute könnt ihr auf der Xbox One drei Generationen fantastischer Spiele genießen. Das bedeutet, dass Project xCloud über die technische Fähigkeit verfügt, mehr als 3.500 Spiele zu streamen, ohne dass ein Entwickler dafür Änderungen oder Modifikationen vornehmen muss. Skaliert eure vorhandenen Spiele geräteübergreifend, ohne zusätzliche Entwicklung[-sarbeiten], ohne zusätzliche Pflege der Codebasis und ohne separate Updates. Wenn ein Entwickler die Xbox-One-Version seines Titels aktualisiert, gelten diese Updates auch für alle verfügbaren Project-xCloud -Versionen, ohne dass zusätzliche Arbeit anfällt."
Das Sparen zusätzlicher Ressourcen wird sicherlich etwas sein, das sich die Konkurrenz abschauen möchte. Herkömmliche Games-Streaming-Dienste setzen nämlich noch immer einen gewissen Aufwand der Entwickler voraus.