Anfang dieses Monats berichteten wir, dass das Ubisoft-Spiel Pioneer, das einen Trailer in Watch Dogs 2 versteckt war, gestrichen wurde. Der Gründer der Typhoon Studios, Alex Hutchinson, hatte die Nachrichten auf Twitter enthüllt. Nun taucht ein neuer Bericht bei Kotaku auf, der Aufschluss darüber, was hätte sein können.
Dort wird auch debattiert, dass Hutchinsons Tweet auch anders gelesen werden kann, da Quellen bei Ubisoft angeblich gesagt haben, dass allein das alte Konzept von dem, was Pioneer war, tot ist - und dass es einen "halbtoten Bruder" gibt. Das Projekt startete 2013 unter der Leitung von Hutchinson mit dem Ziel, "so neu wie möglich zu sein: neue Formen der Navigation, neue Wege zur Zielerreichung, keine offene Gewalt". Allerdings räumte er ein: "Das Ausmaß der Neuheit machte es sehr schwer, dass sich alles zu einem fertigen Spiel vereinen konnte."
Im Laufe der Arbeit entschied das Team, dass das Spiel in Watch Dogs 2 eingefügt wurde. Aber danach hörten wir wenig. Das liegt daran, dass Ubisoft mit der Entwicklung zu kämpfen hatte, was dazu führte, dass Hutchinson das Projekt Ende 2016 verließ, da es mit neuen Entwicklern neu gestartet wurde. Es soll sich nun von einem Erkundungstitel in einen Multiplayer-Alien-Shooter mit einigen der gleichen Funktionen verwandelt hatte. Entwicklern wurde auch angeblich gesagt, dass sie die Anvil Game Engine aus Rainbow Six verwenden sollen, was interessant ist, da derselbe Bericht behauptet, dass Ubisoft an einem Rainbow Six-Spin-off gearbeitet und dann abgebrochen hat, in dem man Zombies oder Außerirdische bekämpft.
Pioneer ist also nicht tot, aber das Projekt, das wir in Watch Dogs 2 gesehen haben, ist tot. Angesichts der problematischen Geschichte, von der dieser Bericht spricht, wird es interessant sein zu sehen, ob wir in Zukunft über dieses neue Projekt sprechen werden.