Die französisch-kanadische Region Quebec ist dank Regierungsinvestitionen und der dortigen Steuersituation seit vielen Jahren ein Schmelztiegel der Videospielentwicklung in Nordamerika. Ubisoft betreibt dort bereits das riesige Studio in Montreal und ein etwas kleineres Büro in Quebec selbst. Dazu wird sich in Kürze ein weiteres Team gesellen, das in der Nähe von Quebec Stadt, genauer gesagt im provinzialen Städtchen Saguenay gegründet wird. 2018 sollen die Pläne in Kraft treten, die binnen fünf Jahren 125 Menschen Arbeitsplätze verschaffen sollen. Bis 2027 will Ubisoft seine Präsenz in Kanada so stark ausweiten, dass über 1000 Leute Angestellte Beschäftigung finden werden. Das könnte je nach Situation sogar die Gründung eines weiteren Studios mit einschließen.
Das Saguenay-Studio wird sich vorerst auf "Online-Dienstleistungen und -Technologien" konzentrieren und zumindest anfänglich als unterstützendes Mitglied im Fertigungsprozess großer Produktionen mitwirken. Yannis Mallat, der CEO von Ubisofts Studios in Toronto, Montreal und Quebec Stadt, sagte zu den Plänen Folgendes:
"Wir haben Ubisoft Saguenay mit dieser Aufgabe betraut und konzentrieren uns entschlossen auf die Zukunft. Die Entwicklung von gemeinsamen Erlebnissen ermöglicht es Millionen von Spielern, sich zu treffen und in Online-Spielen miteinander zu interagieren. Dies bietet wichtige Impulse für das Wachstum und Innovationen, nicht nur bei Ubisoft, sondern in der gesamten Videospielbranche."
Ubisoft-CEO Yves Guillemot fügte hinzu:
"Wir sind stolz darauf, Teil der Entstehung eines weltbekannten Zentrums für Videospielentwicklung in Quebec zu sein. In über 20 Jahren hat Ubisoft mehr als 3.600 Arbeitsplätze geschaffen und mehr als 3,5 Milliarden US-Dollar investiert und damit die großartigsten Marken innerhalb der Industrie hier in Quebec geschaffen. Videospiele sind heutzutage das dynamischste Segment in der Unterhaltungsindustrie und gleichzeitig am Herz der technologischen Revolution. Als Resultat haben wir die einzigartige Möglichkeit, das Quebec von morgen zusammen zu erschaffen."