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Das steckt im Day-One-Patch von No Man's Sky

No Man's Sky erscheint sehr bald auf der PlayStation 4 und seit einigen Tagen beschäftigen sich viele Menschen intensiv mit diversen Vorschauversionen und frühen Kopien des Spiels. Diese Sensibilität des gesamten Themas veranlasste nun…
Stefan Briesenick 8 August 2016

No Man's Sky erscheint sehr bald auf der PlayStation 4 und seit einigen Tagen beschäftigen sich viele Menschen intensiv mit diversen Vorschauversionen und frühen Kopien des Spiels. Diese Sensibilität des gesamten Themas veranlasste nun Sean Murray von Hello Games, ein Statement zum aktuellen Zustand des Spiels abzugeben. Darin warnt Murray Spieler und Tester davor, sich von frühen Version des Spiels zu einem verfrühten, abschließenden Urteil verleiten zu lassen. Schließlich handle es sich darin (noch) nicht um die finale Version des Spiels. Für das umfassende Spielerlebnis werde es einen Day-One-Patch geben, der zahlreiche Elemente von No Man's Sky überarbeitet, heißt es. Hello Games hat deshalb die Patchnotes zum ersten Update veröffentlicht und Murray hat offenbar nicht übertrieben:

Die drei Pfade - es gibt nun drei einzigartige Pfade, die wir während des Spiels verfolgen werden. Die Entscheidungen die mit diesen Pfaden einhergehen, entscheiden maßgebend, was wir im späteren Spielverlauf sehen werden und beeinflusst dadurch hochgradig unsere Spielerfahrung. Falls ihr schon im Besitz einer frühen Kopie sein solltet, müsst ihr das Spiel gänzlich neu starten.

Das Universum - Der Algorithmus der das Universum generiert wurde verändert, weshalb unzählige Planeten verschoben wurden und die Galaxie und seine Biotope nun ein anderes Bild ergeben. Die Galaxie soll dadurch noch einmal um 10% größer geworden sein.

Vielfalt - Kreaturen passen sich hinsichtlich ihrer Ökologie und ihrem Auftreten an die verfügbare Größe des Planeten an.

Planeten - Hello Games hat tote Monde, niedrige Atmosphären und extrem gefährliche Planeten, auf denen Schnee- und Sandstürme toben, zum Spiel hinzugefügt.

Atmosphäre - Nacht- und Taghimmel bieten nun größere Vielfalt (4x mehr), da Lichtspiegelungen exakter berechnet werden. Dadurch sind Sonnenuntergänge sogar noch ansehnlicher!

Rotation der Planeten - Viele Tester beklagen die heftige Auswirkung der Planetenrotation, weshalb die Entwickler dieses Element noch einmal reduziert haben.

Terrain-Generation - Höhlen sind nun bis zu 128 Meter groß. Außerdem wurden geometrische Anomalien hinzugefügt und Unterwasser-Erosionen ergeben interessante Seelandschaften.

Vielfalt der Schiff - Die Vielfalt der verfügbaren Raumschiffe steigt nun für jedes Sternensystem, das ihr freischaltet. Die Schiffe unterschieden sich sowohl hinsichtlich ihres äußeren Auftretens, sowie in ihren installierten Technologien und den einzigartigen Attributen.

Inventar - Das Inventar des Schiffes ist um den Faktor 5 vergrößert worden und umfasst nun deutlich mehr Ressourcen. Unser Anzug umfasst nun 2,5x so viel Tragekapazität wie zuvor und ermutigt uns dazu, schon direkt zu Beginn des Spiels auf ausschwende Entdeckungstouren zu gehen. Hello Games denkt außerdem darüber nach, diese Zahlen weiter nach oben zu verschieben, um die Late-Game-Phase des Spiels interessanter zu gestalten und den Handel zwischen Spielern einen größeren Stellenwert einzuräumen.

Handel - Das Handeln ist nun wichtiger. Sternensysteme und Planeten haben einen Bedarf und eine Nachfrage, die abhängig von der ökologischen Situation der Galaxie ist. Die Entwickler werden weitere Veränderungen erarbeiten, um die Spielweise möglichst vieler Spieler zu erleichtern. Im Moment sei durch die aktuelle Neuerung jedoch ein grundsätzliches Rebalanxing geschehen, das dem Handelssystem mehr Tiefe gibt. Deshalb wurden viele Ressourcen-Exploits entfernt.

Futter - Kreaturen haben nun einen eigenen Ernährungsplan, der auf das Klima und die Flora der Planeten maßgeschneidert ist. Wer die Gewohnheiten und Bedürfnisse der Kreaturen lernt und nutzt, erhält diverse Boni von ihnen, zum Beispiel Unterstützung beim Bergbau, Schutz gegen Feinde oder die Benachrichtigung von möglichen Schätzen.

Überleben - Wer sich gegen ständige Gefahren schützen will, benötigt seltene Ressourcen, wie die Schild-Splitter. Stüme und einige Flüssigkeiten sind nun tödlicher, allerdings lässt sich der Raumanzug gegen eine Vielzahl dieser Gefahren aufrüsten.

Grafische Effekte - Licht- und Textur-Auflösung wurden verbessert, Die Schattenqualität verdoppelt.

Balancing - Einige Hundert (!) Updates sind in die Zahlenwerte des Anzugs, der Schiffe aber auch der Waffen eingegangen. Neue Updates werden folgen.

Kampf - Das automatische Zielen der Waffen wurde komplett überschrieben und fühlt sich nun "angenehmer" an. Geschütze alarmieren sich gegenseitig, wenn sie nicht schnell genug ausgeschaltet werden. Die KI der Quads und der Walker sei nun herausfordernder, schreibt Murray.

Raumkämpfe - erweiterte Techniken, wie das Seitendriften und kritische Treffer, wurden für die Raumkämpfe eingeführt. Kopfgeldmissionen und Schlachten mit mehreren Schiffen treten nun (regelmäßig) auf. Außerdem wurde die Frequenz, mit der Piraten erscheinen, hochgeschraubt.

Netzwerke - Die Galaxiekarte kann nun die Sternensysteme anderer Spieler erkennen. Außerdem können nun nahegelegene Planeten anderer Spiele im Raumkampf erscheinen.

Geschichte - Der Atlas-Pfad wurde von James Swallow (Deus Ex) und Sean Murray umgeschrieben und soll das übergeordnete Freiheits-Thema nun besser einfangen. Das Missionslog wurde für die verschiedenen Enden umgeschrieben.

Zudem wurde die Stabilität großer Gebäude auf entsprechenden erhöht, einige Features zu bestehenden Raumstationen hinzugefügt und die Aufploppend-Rate von Objekten bei niedrigen Atmosphärenflügen vermindert. Bei einem Spiel dieser Größe gibt es für Hello Games natürlich noch viel zu tun und das wissen sie auch. Zukünftige Updates werden weitere grafische Verbesserungen, wie Rendering-Optionen für Wolken, aber auch spielimmanente Erweiterungen bringen.

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