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OSVR-Hacker-Dev-Kit soll Virtual Reality für alle ermöglichen

Im Rahmen der CES 2015 wurde OSVR angekündigt, ein Open-Source-Virtual-Reality-Konzept, an dem unter anderem Razer, Sensics, Bosch und Gearbox Software mitwirken. Das gemeinsame Ziel ist es, VR-Gaming für alle Nutzer erfahrbar zu machen und…
Christian Gaca 7 Januar 2015

Im Rahmen der CES 2015 wurde OSVR angekündigt, ein Open-Source-Virtual-Reality-Konzept, an dem unter anderem Razer, Sensics, Bosch und Gearbox Software mitwirken. Das gemeinsame Ziel ist es, VR-Gaming für alle Nutzer erfahrbar zu machen und die Produktentwicklung voranzutreiben. Razer unterstützt die Anstrengungen hierbei mit dem OSVR-Hacker-Dev-Kit, bestehend aus einer VR-Brille und dazugehöriger Open-Source-Software, welche die vielfältige Einbindung von VR-Technologie erlaubt.

Neben der direkten Einbindung in Spiel-Engines wie Unity und Unreal Engine 4 ist OSVR auch in der Lage, direkt mit der neusten Hardware von Marktführern wie Bosch, Razer sowie Sixense und LeapMotion zusammen zu funktionieren. Darüber hinaus unterstützt OSVR alle derzeitig verfügbaren VR-Devices, inklusive dem Oculus Rift DK2 und Vrvanas Totem Headset. Entwicklerteams weltweit haben an der Standardisierung des VR-Gaming-Interfaces mitgewirkt. Die offene Plattform erlaubt es Drittanbietern, ihre Anwendungen, Apps und Hardware für Windows, Android und Linux zu designen.

In Übereinstimmung mit der Vision von OSVR wurde das Hacker-Dev-Kit entwickelt, um erschwinglich zu sein und darüber hinaus durch die offene Architektur Entwickler zu ermutigen, das Programm zu ihrem Vorteil zu nutzen. Um die Entwicklung und Umsetzung der Spiele in der Entwicklung einfacher zu machen, beinhaltet das Hacker-Dev-Kit qualitativ hochwertige, verzerrungsfreie Linsen, durch die eine softwareseitige Farbkorrektur nicht mehr nötig ist. Zudem gibt es eine Bauanleitung sowie Druckvorlagen für 3D-Drucker für die Herstellung eigener VR-Brillen.

Die SDK ist für ausgewählte Entwickler bereits verfügbar und wird im 2. Quartal 2015 offiziell veröffentlicht. Das OSVR-Hacker-Development-Kit kostet 199 Euro und ist ab Juni 2015 verfügbar.

Die Details zum enthaltenen Head-Mounted-Display-Modul lesen sich wie folgt:
- Sensor-Hub mit integriertem Beschleunigungsmesser, Gyroskop und Kompass
- externe USB3.0-Verbindung für zusätzliches Zubehör
- zusätzlich zwei interne USB3.0-Verbindungen für interne Erweiterung
- offenes FPGA für maximale Anpassbarkeit
- 5.5-Zoll-Full-HD-Display mit Display-Board-Schnittstelle für einfachen Displaywechsel (1080 x 1920 mit 60Hz bei 401ppi)
- Near-Eye-Display-System mit dualer asphärischer Linsenoptik für exzellente, verzerrungsfreie Bilder
- Panoramaansicht mit 90 Grad horizontalem und vertikalem Sichtfeld
- freie Augenabstands- sowie Dioptrieneinstellung für die Nutzung ohne Brille
- austauschbare Gesichtsmaske
- Surround Sound Audio Codec integriert

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