Das Geschäftsjahr ist beendet und Nintendo zieht Bilanz: Mehrfach wurde die Gewinn- und Umsatzbilanz nach unten korrigiert, doch wie sich jetzt herausstellte nicht weit genug. Nach zwölf Monaten verbucht der Konzern Einnahmen in Höhe von 647,7 Milliarden Yen, also etwa 6,085 Milliarden Euro. Damit fiel der Umsatz um etwa 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt beendete das Unternehmen das schlechteste Geschäftsjahr seiner Geschichte mit einem Netto-Verlust von 43 Milliarden Yen, also 404 Millionen Euro.
Verantworlich für diesen starken Rückgang sind die schwachen Verkäufe von Wii und DS. Das konnte auch die Preissenkung des 3DS nicht mehr rausreißen. Diese hatte Nintendo eingeleitet, um die Verkäufe des Handhelds zu erhöhen, die stark hinter den Erwartungen zurück geblieben waren. Es wurden bisher 17,1 Millionen Exemplare verkauft. Im nächsten Geschäftsjahr will man weitere 18,5 Millionen an den Kunden. Damit soll das Gerät ab September 2012 erstmals profitabel werden und dabei helfen, den Konzern aus den roten Zahlen hieven. Bei Nintendo ist man optimistisch, dass sich die Zahlen im nächsten Geschäftsjahr bessern werden.