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World of Warcraft: Warlords of Draenor

World of Warcraft: Warlords of Draenor

Durotan. Gul'dan. Ner'zhul. Grom Hellscream. Wir sind einigen der bekanntesten Namen des Warcraft-Universums in der neuesten WoW-Erweiterung begegnet.

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Während World of Warcraft seinen nunmehr neunten Geburtstag seit der Veröffentlichung feiert, gibt es noch immer viele WoW-Spieler, die einen Großteil der Geschichte und damit viel Wissen rund um Warcraft verpasst haben. Charaktere wie Durotan, Grom Hellscream, Orgrim Doomhammer, Gul'dan und Ner'zhul, nach denen mehrere Städte benannt wurden, mögen zwar seit langer Zeit Teil der Hintergrundgeschichte von Azeroth sein, für viele Spieler aber sind es aber eben einfach nur Namen.

Mit World of Warcraft: Warlords of Draenor könnte sich das ändern. Dank ein bisschen Tricksen mit dem Zeitstrahl, Hellscreams immensem Stolz und ein bisschen Einmischen bronzefarbener Drachen reisen wir zurück in die Zeit von Draenor, dem Zuhause der Orcs. Die zeichnen übrigens verantwortlich für die umfangreiche Geschichte von Azeroth.

Wir reisen zurück zu einem Zeitpunkt vor der Öffnung des Dunklen Portals, als die Orcs in Azeroth einmarschierten. Zurück zu dem Zeitpunkt, als die Orcs von Mannoroths Blut tranken und der Macht des Dämons verfielen. Es ist Hellscream, der aus Scham über seine Niederlage bei Orgrimmar zurückreist, um eine neue Horde aufzustellen. Die Iron-Horde besteht aus freien, nach Blut dürstenden Orcs, ausgerüstet mit modernster Technologie. Sie sind durchaus in der Lage sind, ganz Azeroth einfach zu überrennen.

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Wer der echte Gegenspieler sein wird, verrät Blizzard noch nicht. Nur so viel: Es wird kein Orc sein.

Wenn es den neuen Angreifern gelingt, das Dunkle Portal so auszurichten, dass es in die Jetztzeit zeigt, droht große Gefahr. Die Allianz und Horde unter der Führung von Vol'jinn müssen jetzt schnell handeln. Wem davor schaudert, Hellscream erneut in der Rolle des Oberbösewichten entgegen treten zu müssen, der kann sich entspannt zurücklehnen. Der wutentbrannte Orc ist nicht das Hauptproblem - er ist eher einer, der die Geschehnisse in Gang bringt. Und schon kurz darauf zur Nebensache wird. Wer der echte Gegenspieler sein wird, verrät Blizzard nämlich noch nicht. Chris Metzen, Blizzards Meister des Warcraft-Wissens, erklärt uns aber, dass die Spieler selbst in der Lage sein werden, das Geheimnis zu lüften. Nur so viel: Es wird kein Orc sein.

Draenor ist das Gebiet, aus dem später Outland entstehen wird und darum gibt es auch Teile der Umgebungen, die viele WoW-Spieler mit Sicherheit leicht wiedererkennen werden. Trotzdem fühlen sie sich neu an. Die Goldenen Wüste von Hellfire Peninsula ist ein üppiger Dschungel. Zangarmarsh heißt Zangar Bay. Der Schwarze Tempel ist der Dranei-Tempel Karabor, der als Hauptquartier der Allianz in Draenor dient. Terokkar Forest nennt sich Talador, wo das Dorf Shattrach unter Belagerung steht. Zusätzlich gibt es einen Hafen. Im Gegensatz zur grenzenlosen Leere der Outlands entdecken wir in Draenor nämlich viele Meere. Die schneebedeckten Berge und das Ödland von Frostfire Ridge sind das Zuhause des Frostwolf-Clans. Und hier finden auch wir unser neues Heim. Kurz zusammengefasst: Draenor besteht aus sieben Zonen, die für die meisten Spiele neu sein werden.

Ganz abgesehen von den neuen Inhalten, die entdeckt werden wollen, ist das größte neue Feature von World of Warcraft: Warlords of Draenor das Garrison. Stellt euch die Farm, auf die ihr in World of Warcraft: Mists of Pandaria aufgepasst habt, in einem wesentlich größeren Maßstab vor. Dann habt ihr eine ungefähre Ahnung davon, was euch erwarten wird. Garrison ist dabei quasi unser ganz persönliches Fort.

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Die maximale Levelstufe wird auf 100 angehoben und Neueinsteiger dürfen auf Wunsch gleich bei Level 90 anfangen.

Wir entscheiden selbst, in welcher Zone das Garrison platziert wird. Von dort aus begeben wir uns dann mithilfe von Aufträge unterschiedlicher Personen auf Erkundungsreise. Mit der Zeit und mit wachsender Zahl unserer Anhänger wird die Garrison ausgebaut und schließlich um Gasthaus, Baracken, einen Schmied und Ähnliches erweitert. Unsere NPC-Anhänger haben einen eigenen Level und sammeln Erfahrungspunkte. Wir können sie sogar auf Quests in die Welt hinaus schicken und Dungeons bereisen oder an Gruppenaufgaben teilnehmen lassen. Natürlich profitieren wir von ihrem Erfolg, wenn sie schließlich zurückkommen. Durch das Fort sammeln wir mächtige Ausrüstungsgegenstände, Baumaterialien und Items auch von Spezialisierungen, die unser Charakter selbst nicht hat.

Auch interessant: Die maximale Levelstufe wird auf 100 angehoben. Es gibt außerdem eine gute Nachricht für alle, die World of Warcraft noch nie gespielt haben oder aber irgendwo im Laufe der Zeit erst dazugekommen sind: Alle, die World of Warcraft: Warlords of Draenor kaufen, können den Level ihres Charakter einfach so auf Stufe 90 anheben. So haben dann alle die Chance, die neuen Abenteuer zu erleben, die mit der Erweiterung eingeführt werden. Es ist dabei völlig egal, ob jemand gerade erst einen Charakter erstellt hat und noch bei Level 1 oder schon bei Level 89 angekommen ist. Letzteres wirkt natürlich ein wenig verschwendet.

Weil die Orcs im Zentrum des Geschehens von World of Warcraft: Warlords of Draenor stehen, hat Blizzard einiges an Zeit aufgewendet, um die alternden Charaktermodelle des Spiels aufzufrischen. Schließlich sehen die meisten Rassen noch genauso aus, wie beim Verkaufsstart im Jahr 2004.

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Die neuen Charaktermodelle sind wesentlich detaillierter, mit mehr Schatten und höherer Polygon-Zahl.

Die neuen Charaktermodelle sind wesentlich detaillierter, mit mehr Schatten und höherer Polygon-Zahl. Trotzdem war es Blizzard wichtig, dass die neuen Modelle den Alten gleichen. Beim Einloggen sollen wir also sofort unseren Charakter erkennen - trotz des neuen Models. Auf der BlizzCon haben wir schon einen ersten Blick auf die aufgefrischten Zwerge, Orcs und Gnome werfen können. Und bei denen hat Blizzard ganze Arbeit geleistet.

Es gibt auch ein paar Verbesserungen im Bereich reinen Spielerfahrungsqualität. Das sind Änderungen, die nervige Elemente beseitigen und die Spielerfahrung flüssiger machen sollen. Das bedeutet, wir nehmen Abschied vom Statistikmodell, das bisher einen großen Einfluss darauf hatte, ob wir einen Bossgegner treffen oder verfehlen. Die maximale Speicherkapazität wurde für die meisten Bau- und Spezialisierungsmaterialien auf 100 angehoben - und selbst Erbstücke, Quest-Items und vielleicht sogar Wappen werden das Inventar nicht überfüllen. Stattdessen hat jede Rubrik sein eigenes Fenster ebenso wie bei den Mounts.

Ganz nebenbei hat Blizzard auch die Werte für so gut wie alle Items angepasst. Die statischen Werte unterlagen mit jeder neuen Erweiterung einer massiven Inflation, so dass es schwer war, die Zahlen in Relation zu betrachten. Das gehört nun der Vergangenheit an. Die Werte aller Items aus World of Warcraft: Wrath of the Lich King und den folgenden Erweiterungen wurden angepasst an unseren Charakter in World of Warcraft: Mists of Pandaria, als er etwa 300.000 Trefferpunkte mit sich herumtrug. In World of Warcraft: Warlords of Draenor wird der Wert eher bei einem Zehntel dessen liegen. Natürlich wurden auch alle Monster entsprechend angepasst. Hat der Feuerball zuvor 20 Prozent der Lebenspunkte eines Monster abgezogen, wird das auch nach der Item-Anpassung noch so sein.

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Ganz nebenbei wird Blizzard auch die Werte für so gut wie alle Items anpassen, um der Inflation vorzubeugen.

Diese Änderungen wurde aus zwei Gründen vorgenommen: Zum Einen, um die statistischen Werte leichter kalkulierbar zu machen und zum Anderen aus rein praktischen Gründen. Ion Hazzikostas, Lead Designer für die Kämpfe, erklärt uns, dass er ein Limit erreicht hätte bei der maximalen Lebenspunktzahl, die ein Bossgegner haben konnte und welche die Game-Engine gleichzeitig noch darstellen konnte. Das ist auch zum Teil der Grund dafür, warum sich manche Bosse selbst so oft heilen, etwa Hellscream im letzten Kampf bei der Belagerung von Orgimmar. Der Kampf sollte nämlich trotz aller Limitierungen lange anhalten.

Blizzard zumindest ist davon überzeugt, das World of Warcraft: Warlords of Draenor eine der besten Erweiterungen ist, die sie je für World of Warcraft entwickelt haben. Natürlich sagen das die Entwickler vor jeder neuen Erweiterung. Aber World of Warcraft: Warlords of Draenor hat zumindest uns das Gefühl vermittelt, als würden das erste Mal seit langem diese Versprechungen erfüllt werden. Der Konflikt zwischen der Allianz und Horde bleibt der zentrale Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Die Erweiterung lässt uns aber den Ursprung der Auseinandersetzungen ergründen und das ist noch viel wesentlicher für das Spieluniversum. World of Warcraft: Warlords of Draenor ist, was Warcraft in seinem Innersten ausmacht. Bisher gibt es kein festes Veröffentlichungsdatum, doch richtet man sich nach den vorherigen Zusatzinhalten, scheint ein Release zum Herbstbeginn 2014 kein schlechter Tipp zu sein.

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