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Wolfenstein: Cyberpilot

Wolfenstein: Cyberpilot - Erster VR-Tauchgang

Wenn Nazis die Welt übernehmen hilft es nur noch, sie von innen heraus zu erledigen.

Machine Games, Arkane Studios und Bethesda sind gerade ganz ordentlich mit dem Wolfenstein-Franchise beschäftigt, denn alle drei arbeiten parallel am Koop-Shooter Youngblood, der nächsten Monat erscheinen wird, sowie an einem VR-Spiel mit dem Namen Wolfenstein: Cyberpilot. Dieser Titel wird die Serie in eine neue Dimension katapultieren und auf der E3 haben wir uns angeschaut, was die Entwickler damit genau meinen. Die Auflösung: Wir spielen diesmal keine Person, also nicht B.J. Blazkowicz oder seine Töchter, sondern einen riesigen Mech-Roboter mit unglaublicher Zerstörungskraft.

Eigentlich sind wir ein Hacker, der sich einen der Nazi-Mechs geschnappt hat und die Faschisten nun "von innen heraus" zerstört. Mit Raketen und Maschinengewehren klingt das schon sehr nach Machtphantasien, aber die Herausforderung ist größer als gedacht. In der Demo sind wir nahezu augenblicklich draufgegangen, denn die Unmengen an Soldaten, mechanischen Kämpfern und der andere Nazi-Abschaum ballern natürlich zurück. Wir mögen ein Riese in metallischer Rüstung sein, aber wenn 20 Leute zurückschießen, kann man nicht einfach losrennen und alles pulverisieren. Aber so war das in den anderen Wolfenstein-Spielen ja auch immer.

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Wolfenstein: CyberpilotWolfenstein: Cyberpilot

Was machen wir also? Es geht darum sicheren Abstand zu wahren, folglich laufen wir mit dem D-Pad (wir haben mit der HTC Vive und den dazugehörigen Controllern gespielt) nach links und rechts und weichen dem Feindbeschuss aus. Mit der rechten Hand wechseln wir die Perspektive und feuern eine unserer Waffen ab, während wir mit links die andere Knarre bedienen. Nach ein paar Minuten Action hat man sich eingewöhnt und dann geht es ab.

Es gibt überlebenswichtige Verteidigungsoptionen, zum Beispiel haben wir einen rettenden Schild. Durch die Abklingzeit ist das Timing für dieses Gadget extrem wichtig, denn manche Salven tun echt unheimlich weh. Wenn unser Schutz aktiv ist können wir weiter feuern oder mit der rechten Hand etwas Gesundheit regenerieren. Diese einfachen Mittel sind der Schlüssel zum Erfolg und die restliche Herausforderung liegt an der eigenen Zielsicherheit. Wir haben nur ein Trainingsgebiet zu sehen bekommen und eine Straße, wie wir sie aus anderen Wolfenstein-Spielen kennen. Beides wirkte aber solide und die Linearität war zumindest für uns kein großes Problem. Als wir am Ende der Demo angelangt waren, wartete bereits ein gigantischer Mech auf uns, der uns alles abverlangte.

Und das war es dann auch bereits wieder, mehr haben wir von Cyberpilot nicht zu Gesicht bekommen. Die Demo sollte nur die Steuerung vorführen und nicht groß in die Geschichte einführen, doch was wir zu sehen bekommen haben, war eine echte Herausforderung. Das hier ist nämlich keine Tech-Demo, sondern ein wirklich forderndes Spiel. Cyberpilot könnte eine echte Bereicherung für den Wolfenstein-Katalog sein und wir sind gespannt darauf, uns im diesem Monat die Headsets aufzuschnallen.

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