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Prison Architect

Videospiele haben die Genfer Konventionen seit Jahren verletzt

Die Entwickler von Prison Architect haben einen Brief vom Roten Kreuz bekommen.

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Introversion, die Entwickler von Prison Architect, sowie eine große Anzahl weiterer Videospielentwickler haben offenbar seit Jahren die Genfer Konventionen verletzt. Wie sich herausgestellt hat, darf man das Rote Kreuz auf weißem Boden nicht frei verwenden. Das Studio erhielt einen Brief vom britischen Roten Kreuz, in dem Folgendes stand:

"Mein unmittelbarer Grund für dieses Schreiben ist der, dass wir darauf hingewiesen wurden, dass in Ihrem Spiel "Prison Architect" das Emblem des Roten Kreuzes auf Fahrzeugen gezeigt wird. Die Verantwortlichen können sich nicht bewusst sein, dass die Verwendung des Roten Kreuz-Emblems nach den Genfer Konventionen zum Schutz der Kriegsopfer vom 12. August 1949 eingeschränkt ist und dass eine unberechtigte Verwendung dieses Zeichens im Vereinigten Königreich nach dem Genfer Abkommen von 1957 strafbar ist."

Das ist kein einfaches Copyright-Thema und tatsächlich eine ernstzunehmende Angelegenheit. Introversion hat sich schleunigst an die Änderungen gesetzt und die roten Kreuze grün gefärbt. Die frühen Halo-Spiele nutzten übrigens ebenfalls das Rote Kreuz für ihre Medipicks, in neueren Teilen spielt das keine Rolle mehr.

Prison Architect

Quelle PCGamer.

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