Venezuelas Machado sagt, sie werde nach Hause zurückkehren und eine Neuwahl anstreben
Der Oppositionsführer feiert Maduros Gefangennahme als Wendepunkt und verspricht einen demokratischen Übergang.
Venezuelas wichtigste Oppositionsführerin María Corina Machado hat versprochen, "so schnell wie möglich" ins Land zurückzukehren und Neuwahlen nach der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen einzusetzen.
In ihrem ersten Interview seit der Aktion am Wochenende lobte Machado US-Präsident Donald Trump und bezeichnete die Razzia als historischen Moment für Venezuela. "Dieser Übergang muss voranschreiten", sagte sie und betonte, dass ihre Bewegung bereit sei, in einer freien und fairen Abstimmung entscheidend zu gewinnen.
Machado, der im vergangenen Jahr verkleidet aus Venezuela floh, um den Friedensnobelpreis entgegenzunehmen, sagte, die Opposition habe die umstrittene Wahl 2024 bereits gewonnen und würde überwältigende Unterstützung gewinnen, wenn die Wähler frei wählen dürften. Trump hat jedoch erklärt, Venezuela müsse stabilisiert werden, bevor eine Neuwahl stattfinden kann.
Maduro plädierte am Montag vor einem Gericht in New York auf nicht schuldig wegen Drogen- und Waffendelikten und behauptet, er bleibe Venezuelas legitimer Präsident. Seine Festnahme hat weltweite Gegenreaktionen ausgelöst, wobei Kritiker die Rechtmäßigkeit der US-Operation infrage stellen.
In Venezuela bleibt die Unsicherheit hoch, da die Loyalisten der Sozialistischen Partei weiterhin die Kontrolle behalten und die Behörden gegen vermeintliche Kollaborateure vorgehen, wodurch das Land (und seine zukünftige Führung) fest in der Schwebe bleibt. Weitere Informationen finden Sie in den neuesten Nachrichten zu Venezuela.
