Deutsch
Gamereactor
News

Umfrage zur Zufriedenheit von Spieleentwicklern enthüllt größte Bedenken

Diskriminierung und Arbeitsplatzsicherheit sind laut der IGDA-Umfrage nach wie vor zentrale Probleme.

HQ

Die International Game Developers Association IGDA hat ihre Ergebnisse aus dem Jahr 2023 veröffentlicht. Ein Jahr voller Entlassungen und Unsicherheiten für viele Spieleentwickler hat die Branche als Ganzes nicht gut aussehen lassen.

In der IGDA-Umfrage können wir sehen, dass führende Probleme Dinge wie Arbeitsplatzsicherheit, Work-Life-Balance oder deren Nichtexistenz und Diskriminierung sind. "Selbst eine festangestellte Vollzeitstelle ist weder eine langfristig stabile Beschäftigung noch ohne Beschäftigungsrisiken", heißt es in der Studie. "Unbegrenzte und unbezahlte Überstunden haben sich laut DSS-Daten nicht verschlechtert, aber sie sind auch nicht beseitigt worden. Entlassungen gehen oft mit der Forderung einher, mit weniger mehr zu erreichen, und die Teams könnten in den kommenden Monaten mit einer erhöhten Belastung konfrontiert sein."

Die Umfrage, die sich auf nordamerikanische Entwickler konzentriert, nennt auch den Einsatz von Freiberuflern und dass sie im Vergleich zu Angestellten oft schlechter gestellt sind, so gut wie keine Sozialleistungen verdienen und nur einen Bruchteil des Gehalts erhalten. Viele verdienten Berichten zufolge 15.000 Dollar pro Jahr oder weniger.

In der Umfrage wurde auch auf ein bestehendes Maß an Diskriminierung am Arbeitsplatz hingewiesen. Es stellte sich heraus, dass die meisten Spieleentwickler in den USA noch jüngere weiße Männer waren, die keine Verantwortung für die Kinderbetreuung hatten. Es wurden auch viele Berichte über psychische Erkrankungen bei Spieleentwicklern festgestellt.

Was denkst du über den Zustand der Gaming-Industrie?

Umfrage zur Zufriedenheit von Spieleentwicklern enthüllt größte Bedenken


Lädt nächsten Inhalt