Trump und der Friedensnobelpreis: Kann er das schaffen?
Nur wenige Stunden vor der Bekanntgabe des Friedensnobelpreises beansprucht Trump das Verdienst für sich, acht Kriege beendet zu haben.
Während die Welt auf die Bekanntgabe des Friedensnobelpreises am Freitag wartet, sind alle Augen auf einen Mann gerichtet, der sagt, dass die Auszeichnung bereits seinen Namen tragen sollte: US-Präsident Donald Trump.
Seit seiner Rückkehr ins Amt im Januar hat sich Trump wiederholt zum verdientesten Kandidaten erklärt und seine Rolle bei der Vermittlung von Waffenstillständen von Gaza bis zum Kaukasus angeführt. Trump beansprucht das Verdienst für sich, acht Kriege beendet zu haben:
- Kambodscha und Thailand.
- Kosovo und Serbien.
- Demokratische Republik Kongo (DRK) und Ruanda.
- Pakistan und Indien.
- Israel und Iran.
- Ägypten und Äthiopien.
- Armenien und Aserbaidschan.
- Israel und Palästina.
Unterstützer, darunter Netanjahu und führende Politiker in Armenien und Aserbaidschan, haben ihn nominiert. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass Trump auch Militärschläge im Jemen, im Iran und in Somalia genehmigt und mit der Annexion von Teilen Kanadas und Grönlands gedroht hat.
Ob das Nobelkomitee sein Vorgehen als Diplomatie oder als politisches Theater betrachtet, bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Sollte Trump nicht gewinnen, wird die Reaktion des Präsidenten alles andere als leise ausfallen. Was halten Sie davon?
Der Friedensnobelpreisträger wird am 10. Oktober bekannt gegeben.

