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Trump nimmt Raytheon ins Visier und droht, Verträge wegen Aktienrückkäufen zu kündigen

Der Präsident wirft dem Verteidigungsgiganten eine langsame Lieferung vor und warnt, dass Profite nicht vor militärischen Bedürfnissen kommen dürfen.

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Donald Trump hat Raytheon gewarnt, dass es zukünftige US-Regierungsaufträge verlieren könnte, wenn Aktienrückkäufe nicht eingestellt werden, und hat damit seinen Druck auf Rüstungsunternehmen verstärkt, die Waffenproduktion über die Aktionärsrenditen zu stellen.

In einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social am Mittwoch warf der US-Präsident Raytheon vor, der langsamste große Auftragnehmer zu sein, der auf Pentagon-Forderungen reagierte, und sagte, er sei vom Kriegsministerium über die Leistung des Unternehmens informiert worden.

"Wenn Raytheon weitere Geschäfte mit der US-Regierung anstrebt, dürfen sie unter keinen Umständen weitere Aktienrückkäufe vornehmen", schrieb Trump und fügte hinzu, dass das Unternehmen sich "zusammenreißen müsse", bevor es neue Verträge anstrebt.

Die Äußerungen folgen auf Trumps umfassenderen Bestreben, die Rüstungsindustrie umzugestalten, während die globalen Spannungen steigen, einschließlich Plänen, das US-Militärbudget für 2027 auf ein Rekordbudget von 1,5 Milliarden Dollar zu erhöhen (gegenüber 900 Milliarden Dollar im Jahr 2026).

Trump auf Truth Social:

Das Kriegsministerium informierte mich, dass der Rüstungsauftragnehmer Raytheon am wenigsten auf die Bedürfnisse des Kriegsministeriums reagierte, am langsamsten sein Volumen steigerte und die aggressivsten Ausgaben für die Aktionäre leistete, statt für die Bedürfnisse und Forderungen des US-Militärs.

Raytheon scheint zu glauben, dass dies die Biden-Administration ist, und das ist "business as usual", DAS IST ES NICHT! Entweder springt Raytheon ein und beginnt, in mehr Anfangsinvestitionen wie Anlagen und Ausrüstung zu investieren, oder sie werden keine Geschäfte mehr mit dem Kriegsministerium machen.

Außerdem, falls Raytheon weitere Geschäfte mit der US-Regierung will, dürfen sie unter keinen Umständen weitere Aktienrückkäufe durchführen, bei denen sie zig Milliarden Dollar ausgegeben haben, bis sie sich wieder zusammenreißen. Unser Land steht an erster Stelle, und das müssen sie auf die harte Tour lernen!

Trump nimmt Raytheon ins Visier und droht, Verträge wegen Aktienrückkäufen zu kündigen
Raytheon // Shutterstock


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