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Trump bezeichnet Fentanyl als "Massenvernichtungswaffe"

Trump unterzeichnete am Montag eine Exekutivanordnung, die Fentanyl als Bedrohung für die nationale Sicherheit einstuft, vergleichbar mit chemischen Waffen.

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Trump hat Fentanyl zu einer "Massenvernichtungswaffe" erklärt, was die bundesstaatliche Reaktion auf die synthetische Opioid-Krise dramatisch verschärft und dem Militär und den Geheimdiensten umfassendere Befugnisse zur Bekämpfung von Drogenhändlern einräumt.

Trump unterzeichnete am Montag eine Exekutivanordnung, die Fentanyl als Bedrohung für die nationale Sicherheit einstuft, vergleichbar mit chemischen Waffen, was es dem Pentagon ermöglicht, Strafverfolgungsoperationen zu unterstützen und Geheimdiensten den Einsatz von Antiproliferationsinstrumenten gegen Menschenhandelsnetzwerke ermöglicht.

"Wir klassifizieren Fentanyl offiziell als Massenvernichtungswaffe", sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. "Sie versuchen, unser Land herauszuschleppen."

Dies baut auf Trumps früherer Einstufung großer Drogenkartelle als ausländische Terrororganisationen auf und folgt auf mehr als 20 US-Angriffe seit September auf mutmaßliche Drogenschmuggelschiffe in der Karibik und im Pazifik - Operationen, bei denen über 80 Menschen getötet wurden.

Rechtsexperten haben die Rechtmäßigkeit der Angriffe infrage gestellt und darauf hingewiesen, dass die Regierung kaum öffentliche Beweise dafür vorgelegt hat, dass die angegriffenen Schiffe Drogen transportierten oder dass tödliche Gewalt statt Beschlagnahmungen und Festnahmen notwendig war.

Trump hat zudem mit möglichen militärischen Aktionen an Land in Venezuela, Kolumbien und Mexiko gedroht, als Teil einer umfassenderen Strategie zur Wiederherstellung der US-Dominanz in der westlichen Hemisphäre. Mexiko bleibt die Hauptquelle für Fentanyl, das in die Vereinigten Staaten gelangt, während viele Vorläuferchemikalien aus China stammen.



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