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Travis Strikes Again: No More Heroes

Travis Strikes Again: No More Heroes

Wir werfen einen letzten Blick auf das kommende Nintendo-Switch-Exklusivspiel von Grasshopper Manufacture.

Goichi Suda, vielen eher als Suda51 bekannt, hat eine lange und dekorierte Geschichte im Gaming-Segment und einer seiner größten Erfolge ist die Reihe No More Heroes. Das ursprüngliche Spiel, das 2008 auf der Nintendo Wii veröffentlicht wurde, machte uns mit dem Anime-liebenden Exzentriker Travis Touchdown vertraut. Zehn Jahre später wurden wir in London eingeladen, um noch einmal mit Mr. Touchdown auf Tuchfühlung zu gehen, bevor Travis Strike Again: No More Heroes am 18. Januar für Nintendo Switch erscheint.

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Man kann mit Sicherheit sagen, dass No More Heroes und Travis viel Persönlichkeit haben. Die Serie war schon immer verrückt, bunt und laut, deshalb wird es die Fans freuen, dass sich daran absolut nichts geändert hat. Schon zu Beginn unseres Spielerlebnisses gibt es viele Geräusche und allerhand Farbspritzer, sodass sich Fans von Suda51 sofort heimisch fühlen dürften. In den ersten 30 Minuten des Spiels überrollt uns ein Truck mit Popkultur- und Indiespiel-Referenzen: Begonnen bei der ikonischen Szene aus Terminator mit einem nackten Arnold Schwarzenegger über das klassische Sega-Intro und einer Menge Quatsch dazwischen. Es ist dieser krasse In-your-Face-Stil und das stilisierte Design, das uns unweigerlich an Spiele wie Hotline Miami erinnert. Die Tatsache, dass wir Spieler aktiver Teil der Handlung in diesem Videospiel sind, macht das alles noch etwas seltsamer und wunderbarer. Und da sich das Spiel ständig seinem Publikum zuwendet, bricht regelmäßig die vierte Wand auf.

Das führt dazu, dass die Linie zwischen Ironie, Augenrollen und Selbstwahrnehmung verwischen. Travis und Co reden zum Beispiel oft darüber, großartige Spieler zu sein oder dass man ein echter Gamer sein müsste, um diese Level zu schlagen. Durch das vehemente Gefluche und den penetranten Gestank nach Toiletten-Humor übertreibt es No More Heroes: Travis Strike Again manchmal aber auch ein bisschen. Es ist schwer genau zu bestimmen, worum es bei der Handlung geht, da vor unseren Augen alles wie eine langgestreckte Nahtoderfahrung aufblitzt. Im Grunde handelt das Spiel von Travis triumphaler Rückkehr, schließlich ist er erneut in einem Videospiel gelandet. Der Spielleiter spricht zu Beginn mit den Spielern und führt sie durch ein Tutorial.

Es ist die übliche Mischung aus schweren und leichten Angriffen, die wir mit Sprüngen und Richtungseingaben kombinieren, um verheerende Combos zu erzielen. Es gibt natürlich einige fiese Gegner, die heftig verprügelt werden wollen. Die meisten Feinde werden mit wenigen Treffern umgeworfen, doch für die großen Brocken hat Travis einen Spezialangriff auf Lager, der mehr Chaos verursacht. Mit der linken Schultertaste öffnet sich ein Fähigkeitenrad, mit dem wir unsere Widersacher beispielsweise wegstoßen oder Projektile in einem weiten Bereich abfeuern können. Sogar die Joy-Cons werden ins Spiel integriert, da wir den Controller schütteln mussten, um regelmäßig unser Schwert aufzuladen.

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Unser Abschnitt spielte im Top-Down-Format und wir durchliefen verschiedene Korridore, die regelmäßig abgeschottet wurden, um uns Wellen neuer Bösewichte entgegenzuwerfen. Es gab zwar einige leichte Rätsel (drehbare Gehwege, durch die wir navigieren mussten), wir haben aber nicht den Eindruck, dass das gesamte Spiel so aussehen wird. Vielleicht ist es der Ruf von Suda51; denn in der Vergangenheit hat der Entwickler lieber eine Spielidee zu viel aufgegriffen, als eine zu wenig. Wir stellen uns deshalb vor, im Laufe Travis' Abenteuer verschiedene Genres, Level, Orte und natürlich Feinde zu sehen. Schon in unserer kurzen Sitzung haben wir verschiedene Typen von Gegnern erlebt, die etwa explodierten.

Das Erfreulichste an diesem Top-Down-Gemetzel war das Feedback bei unseren Angriffen. Sich mit einem lichtschwertähnlichen Schlagstock durch verschiedene Arten von Gegnern zu hauen, macht nämlich echt viel Spaß. Und natürlich war das Gekloppe nicht nur lustig, sondern sah auch super stylisch aus. Alles fängt dieses wabernde Neonlicht ein, das ein Gefühl der klassischen Arcade-Titel wiedergibt - nur eben mit einer etwas skurrileren Wirkung.

Alles in allem hat Travis Strikes Again viel Spaß gemacht, obwohl wir nur den Einführungsabschnitt gesehen haben. Wir waren beeindruckt von all dem Unsinn, den Suda51 hier reingepackt hat. Sicher werden Neulinge, die No More Heroes bislang noch nicht kennen, beim ersten Kontakt von der vielen Farbe erschlagen, aber wir sind gespannt, ob die Intensität des Anfangs über das komplette Spiel hinweg aufrechterhalten werden kann. Zum Glück müssen wir ja nicht mehr allzu lange auf die Antwort warten.

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