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Kritiken
The Elder Scrolls Online: Greymoor

The Elder Scrolls Online: Greymoor - mit finaler Wertung

Wir begeben uns in das altbekannte westliche Himmelsrand und treten einer Vampir-Armee entgegen.

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Als Gelegenheitsspieler freuen wir uns besonders über den Zuwachs von Inhalten fernab der Kampf-basierten Aktivitäten.

Viele von uns haben bereits in The Elder Scrolls V: Skyrim Bekanntschaft mit der Heimat der Nord und all ihrer lauernden Gefahren gemacht. Nun, 1.000 Jahre vor den Geschehnissen Skyrims, verschlägt es uns erneut in die westliche Region von Himmelsrand. Statt auferstandenen Drachen bedroht diesmal ein Vampirfürst das Wohl der Bevölkerung. Dieser sorgt mit Hilfe seiner Untertanen für die Entstehung mächtiger Gramstürme, einer unbekannten Macht, die alles in ihrem Umkreis in blutrünstige Monster verwandelt. Tief unter der Erde verbirgt sich das vergessene Gebiet Schwarzweite, welches als Schauplatz für die dunklen Machenschaften dient. Verrat, Sklaverei und andere düstere Elemente bilden die Grundbausteine der Geschichte von The Elder Scrolls Online: Greymoor.

Neben unserer treuen Begleiterin Lyris Titanenkind gesellt sich gleich zu Beginn der Geschichte ein neuer (vampirischer) Verbündeter dazu: Fennorian aus dem Hause Rabenwacht. Als einer der friedseligen Vampire Himmelsrands will Fennorian dem dunklen Vampirfürsten ebenso ein Ende setzen, wie wir es wollen. Im Laufe von sieben Hauptquests gehen wir den Machenschaften der mächtigen Vampir-Armee, die sich selbst "Die Graue Schar" nennt, auf den Grund. Auch Werwölfe und mysteriöse Hexenzirkel sind in der Geschichte Greymoors verwickelt. Die Rahmenhandlung hat anfangs leider so ihre Startschwierigkeiten und zieht sich in den ersten Stunden ein wenig. Nachdem wir Schwarzweite das erste Mal betreten und Hinweise zu den Machenschaften des Fürsten erhalten, kommt die Story jedoch ins Rollen und entfaltet sich.

Insgesamt haben wir zehn bis elf Stunden mit der Hauptgeschichte verbracht, das gesamte Kapitel stellt bis zu 30 Spielstunden an Inhalten für uns bereit. Einen großen Anteil davon machen die Nebenquests aus, die uns an einigen Stellen fast schon besser gefallen haben, als die eigentliche Story. Während unserer Zeit im westlichen Himmelsrand haben wir einer Magierin dabei geholfen, sich aus dem Körper einer Kinderpuppe zu befreien, einen mächtigen Schneesturm aufgehalten, und einem freundlichen Vampir dabei geholfen, eine Verbündete vor den schrecklichen Experimenten des Vampirfürsten zu befreien. Die Nebenmissionen fühlen sich gut ausgearbeitet an und bestehen aus diversen Aktivitäten, die uns viel Freude bereitet haben.

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Das gesamte Kapitel stellt bis zu 30 Spielstunden an Inhalten für uns bereit und es wird im Laufe des Jahres mit weiteren Überraschungen aktualisiert.

Auch fernab der Geschichte stellt das Gebiet so einiges für uns bereit. Mit den Gramstürmen erhalten wir neue Weltereignisse, die sich im Grunde genommen genauso wie die Anker verhalten. Dazu erhalten wir eine neue Zwölf-Spieler-Prüfung namens Kynes Ägis, sechs Anführer der offenen Welt, zwei öffentliche Verliese, sechs Höhlen und einige weitere Aktivitäten, mit denen wir unsere Zeit vertreiben können. Während uns vergangene Kapitel des MMORPGs Drachen oder neue Fertigkeitslinien präsentiert haben, bekommen wir mit Greymoor ein brandneues System vorgestellt: Das Antiquitätensystem.

Als Gelegenheitsspieler freuen wir uns besonders über den Zuwachs von Inhalten fernab der Kampf-basierten Aktivitäten, denn mit Hilfe des neu eingeführten Antiquitäten-Zirkels machen wir uns auf in die Welt der Reliktjagd. Im Gegensatz zur Magier- und Kriegergilde, bietet die neue Vereinigung zwar keine eigene Questreihe an, dafür bekommen wir jedoch eine Fertigkeitslinie, die uns im Laufe des Spiels dabei hilft, die Schätze Tamriels ausfindig zu machen. Dabei wird auf zwei Minispiele gesetzt - das Spähen und die Ausgrabung.

Beim Spähen verwenden wir ein mystisches Artefakt, das sogenannte Auge des Antiquars, das uns dabei hilft, die Region, in der sich das Artefakt befindet, aufzuspüren. Je nachdem wie wir uns dabei anstellen müssen wir entweder mehrere Regionen bereisen oder erhalten sofort die korrekte Ausgrabungsstelle. Haben wir die genaue Position des Artefakts innerhalb des Zielbereichs gefunden, kommt es zum zweiten Minispiel, der Ausgrabung, welches sich ein wenig wie Minesweeper gestaltet.

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Die Kulissen können einiges, denn Schwarzweite darf sich sehen lassen.

Sobald wir das Objekt mit Hilfe unserer Werkzeuge ausgegraben haben, erhalten wir unseren Fund inklusive einer kleinen Beschreibung. Bei den Artefakten kann es sich um neue Reittiere, Handwerksstile, Emotes und noch vieles mehr handeln - das Graben lohnt sich also auch für Nicht-Archäologie-Fans. Die Minispiele bieten eine unterhaltsame, neue Komponente und geben uns einen weiteren Grund, die stetig wachsende Anzahl der Spielgebiete zu durchforsten. Ob sich das Erspähen und Buddeln auch nach dem fünfzigsten Mal immer noch unterhaltsam anfühlen, ist sicherlich Geschmackssache, wir freuen uns aber auf jeden Fall über den Neuzuwachs und hoffen, dass Zenimax Online auch in Zukunft neue Wege findet, die Spieler abseits kriegerischer Aktivitäten auf Trab zu halten.

Mit The Elder Scrolls Online: Greymoor öffnen Bethesda und Zenimax Online ein sehr düsteres Kapitel, gefüllt mit Vampiren, Werwölfen und Hexerei. Eines unserer persönlichen Highlights ist das neue Gebiet Schwarzweite, dessen visuelle Gestaltung mich mehrmals sprachlos gemacht hat. Besonders in Kombination mit dem gotischen Soundtrack sorgt das Gebiet für eine einnehmende Atmosphäre, die jeden Vampir-Fan stolz machen sollte. Auch oberhalb der Erdoberfläche erhalten wir jede Menge Abwechslung, mit grünen Gebirgen, alten Ruinen und vereisten Landschaften, die von Horkern und Eisbärenfamilien bewohnt werden. Das Antiquitätensystem ist je nach persönlichem Spielstil entweder eine eher beiläufige Ergänzung oder eine spaßige neue Aktivität. Wir haben Gefallen daran gefunden, uns als Hobby-Archäologe zu versuchen und hoffen darauf, dass der Antiquitäten-Zirkel zukünftig ein wenig mehr Bedeutung bekommen wird.

Die Hauptgeschichte hingegen lässt uns ein wenig unbefriedigt zurück. Fennorian ist eine nette Ergänzung für unser Team, Schwarzweite bietet einen wunderbaren Schauplatz für die dunkle Vampirgeschichte und doch kommt diese lediglich in den letzten Quests der Story tatsächlich zur Geltung. Einige Fragen und Themen, die im Laufe des Kapitels eröffnet werden, bleiben unbeantwortet, was dem unbefriedigenden Ende nicht gerade hilft. Die Nebenquests wiederum gestalten sich erstaunlich komplex und sorgen für viel geschichtliche Vielfalt. Trotz einiger Schwächen in der Hauptgeschichte empfehlen wir The Elder Scrolls Online: Greymoor an all diejenigen, die sich nach Vampirgeschichten und düsteren Elementen in ihren Spielen sehnen. Auch Skyrim-Fans sollten begeistert sein von Gebieten, wie Schwarzweite, oder dem hohen Wiedererkennungswert von beliebten Orten, wie Einsamkeit oder Drachenbrügge.

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Mit The Elder Scrolls Online: Greymoor öffnen Bethesda und Zenimax Online ein sehr düsteres Kapitel, gefüllt mit Vampiren, Werwölfen und Hexerei.
08 Gamereactor Deutschland
8 / 10
+
Design von Schwarzweite, Soundtrack mit gotischem Charme, Antiquitätensystems bringt neue Beschäftigung (besonders für Gelegenheitsspieler und Lore-Liebhaber), Nebenquests bieten diverse und teilweise recht komplexe Geschichten.
-
Hauptgeschichte kommt anfangs recht langsam in Fahrt und lässt einiges der angedeuteten Narrative offen.
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ist die Durchschnittswertung von Gamereactor. Wie hoch ist eure Wertung? Die Durchschnittwertung aller Gamereactor-Redaktionen wird aus den Wertungen in allen Ländern erhoben, in denen es lokalen Gamereactor-Redaktionen gibt

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