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The Elder Scrolls: Blades

The Elder Scrolls: Blades - Switch-Version auf Quakecon 2019 angezockt

Wir konnten Bethesdas Free-to-Play-RPG auf der Studiomesse ausprobieren.

  • Kieran HarrisKieran Harris

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The Elder Scrolls: Blades

Mit The Elder Scrolls: Blades will Bethesda den Mobile-Markt erobern und deshalb haben sie einen Multiplattform-Titel geschaffen, der mit den Konsolenspielen mithalten soll. Stellt euch Skyrim oder Oblivion vor, nur dass es in eure Hosentasche passt und ihr auf unterschiedlichen Geräten spielen könnt. Im Juni wurde auf der E3-Konferenz TESO: Blades für die Nintendo Switch angekündigt und wir hatten vor einigen Wochen auf der Quakecon in Europa die Gelegenheit, uns das Abenteuer etwas näher anzuschauen.

Die gezeigte Demo bot nur eine Quest, die uns bereits aus der mobilen Version bekannt war: Wir mussten zwei vermisste Holzfäller suchen und im Wald gegen einige Wolfsrudel kämpfen. Das Level selbst war linear und die meiste Zeit folgten wir einfach einem blauen Lichtstrahl, der nur gelegentlich verlassen wurde, um Materialen einzusammeln oder zu kämpfen. Die Demo verriet uns nichts über die übergeordnete Story und präsentierte auch keine Gameplay-Besonderheiten. Dafür bekamen wir ein okayes Gefühl dafür, wie sich das Spiel auf der Switch steuert und was es auf dem großen Fernsehbildschirm kann.

Die Switch-Version von Blades vermeidet einen unserer großen Kritikpunkte der mobilen Version, denn der Einsatz des Touchscreens ist auf der Switch optional. Alle paar Schritte auf den Bildschirm zu tippen, damit unser Held weiterläuft, nervt erfahrungsgemäß doch sehr - mit dem Analogstick zu laufen ist einfach so unendlich viel natürlicher. Der Bildschirm in der mobilen Version ist völlig überladen, weil sich die Kommandos für Tränke, Spezialangriffe und Schildblocks alle den gleichen Platz teilen. Das mag auf der Switch auch so sein, aber hier hat jede Handlung ihre dedizierte Taste und dadurch besteht nicht die Gefahr, dass wir mit unseren dicken Wurstfingern versehentlich die falsche virtuelle Schaltfläche drücken.

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The Elder Scrolls: BladesThe Elder Scrolls: Blades

Wir haben Blades im Dock-Modus mit einem Pro-Controller gespielt, konnten dadurch also nicht alle verfügbaren Steuerungsschemen ausprobieren. Wie die Bewegungssteuerung mit den Joy-Cons klappt, können wir also noch nicht sagen, aber dass das schnell zu einem wilden Herumgefuchtel wird, davon gehen wir nach wie vor aus. Und ehrlich gesagt macht das ja auch ein stückweit den Reiz von Schwertkämpfen mit solchen Controllern aus. Die Touchscreen-Kontrolle ist, wie gesagt, völlig optional.

Ein Verkaufsargument von The Elder Scrolls: Blades ist seine Multiplattform-Konnektivität, das uns erlaubt nahtlos auf einem anderen Gerät weiterzuspielen. Auf dem Weg zur Arbeit lässt sich bequem in der S-Bahn auf dem eigenen Smartphone daddeln, während es zuhause auf der Switch weitergeht. Nintendos Konsole hat natürlich den Vorteil, dass wir hier mobil und stationär spielen können und die Geräte gar nicht erst wechseln müssten.

Blades sieht auf den mobilen Geräten ziemlich beeindruckend aus, aber auf dem Fernseher macht es optisch wenig her. Die Switch-Version ist identisch mit der iPhone-X-Fassung und nutz die stärkere Hardware des Hybriden demnach nicht aus. Auf dem Fernseher sind die Kanten der Charaktermodelle recht rau und die Grüntöne des Waldes wirken ausgewaschen. Als Free-to-Play-Titel für die mobilen Plattformen schlägt es viele Konkurrenten, aber es kann mit Rollenspielen für die aktuellen Konsolen natürlich nicht mithalten.

Blades auf der Switch ist sicher die schönste Art das Gratis-RPG im Herbst zu genießen, denn da drauf könnt ihr zuhause und unterwegs zocken, ohne die Geräte wechseln zu müssen. Außerdem bekommt ihr die lustige Bewegungsteuerung. Im tragbaren Modus bleibt euch die Touchscreen-Steuerung erspart, unter der die mobile Version unserer Meinung nach leidet, aber auf dem Fernseher wirkt das Ganze leider nicht allzu rosig.

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