Taiwan ist in höchster Alarmbereitschaft, während chinesische Schiffe sich nach massiven Übungen zurückziehen: Bisher größte Kriegsübungen
Taiwan hielt am Mittwoch nach Chinas groß angelegten "Justice Mission 2025"-Übungen rund um die Insel eine erhöhte militärische Einsatzbereitschaft aufrecht.
Taiwan hielt am Mittwoch nach Chinas groß angelegten "Justice Mission 2025"-Übungen rund um die Insel eine erhöhte militärische Einsatzbereitschaft aufrecht, sagten Beamte. Notfallzentren für maritime und Küstenwache blieben aktiv, während die Behörden chinesische Marine- und Luftaktivitäten überwachten.
Die Übungen, an denen Dutzende Raketen, mehr als 90 Schiffe und 77 Militärflugzeuge beteiligt waren, waren Pekings bisher größte Kriegsspiele dieser Art nach Abdeckungsgebiet. Taiwanesische Beamte berichteten, dass chinesische Schiffe begonnen haben, sich zurückzuziehen, obwohl auf der Insel weiterhin schnelle Reaktionsübungen und Kampfbereitschaftsmaßnahmen durchgeführt werden.
Taipeh verurteilte die Manöver als "offensichtliche Provokation" und Bedrohung für die regionale Sicherheit. Die Übungen folgten auf die US-Ankündigung eines Rekordwaffenpakets von 11,1 Milliarden Dollar für Taiwan und fielen mit einem Treffen von Botschaftern der Quad-Staaten in Peking zusammen, was die internationale Aufmerksamkeit für die Region betonte.
China verteidigte die Übungen als "notwendige Maßnahme" zur Sicherung der Souveränität und gab eine "strenge Warnung" vor den Bemühungen Taiwans um Unabhängigkeit und ausländische Einmischung aus. Während die Übungen Pekings militärische Reichweite demonstrieren, würde eine tatsächliche Invasion hohe politische und wirtschaftliche Kosten verursachen.