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Super Mario Maker 2

Super Mario Maker 2: Spieler beklagen Online-Lag, fehlende Bearbeitungsmöglichkeiten und Kuration

Leider hat das neue Super Mario Maker einige Probleme.

Super Mario Maker 2 ist letzten Freitag auf der Nintendo Switch an den Start gegangen und wir sind große Freunde von Marios Level-Editor/Plattformer. Allerdings gibt es deutliche Probleme mit dem Spiel, wie sich am Wochenende herausgestellt hat. Vor allem die neuen Mehrspielermodi sorgen aktuell noch für ordentlich Frust, was den Spaß einiger Spieler bereits gedämpft haben dürfte.

Grund dafür sind auffällige Lags und starke Einbrüche in der Spielgeschwindigkeit, die sich auf alle Teilnehmer einer Online-Partie auswirken. Verbindet sich jemand mit einer schlechten Internetverbindung, verlangsamt sich das Spielgeschehen merklich. Die chaotischen Kurse können dann zwar teilweise sehr präzise gespielt werden, Spaß bereitet die ruckelnde Erfahrung aber keinen. Wie konnten wir das bei unserer Kritik übersehen? Journalisten haben im Vorfeld der Veröffentlichung auf einer eigenen Version gespielt, die nicht mit den Live-Servern verbunden war. Außerdem war das Angebot an Mitspielern so gering, dass lange Wartezeiten in Kauf genommen werden mussten, um überhaupt eine Lobby zu finden.

Ein weiteres Problem ist die Level-Auswahl der kooperativen Kurse: Nach welchen Kriterien Nintendo die Level auswählt, auf denen sich mehrere Spieler ein Wettrennen liefern, ist bislang nicht bekannt. Spieler stehen allerdings häufig vor Kursen, die nicht für mehrere Figuren ausgelegt sind und bei denen ein Fehler häufig zur Niederlage und dem damit einhergehenden Punkteabzug der eigenen Wertung führt. Durch diese Willkür an Kursen klickt der Modus nicht richtig und das volle Potential bleibt verschlossen.

Punkt Nummer drei betrifft die Bearbeitung fremder Level, das ist in Super Mario Maker 2 nämlich nicht mehr möglich. Nintendo Deutschland hat uns auf Anfrage zwar zu verstehen gegeben, dass diese Mechanik in früheren Fassungen des Spiels enthalten war, doch warum sie es nicht ins finale Spiel geschafft hat (und ob die Möglichkeit eventuell später doch noch zu sehen sein wird), ist nicht bekannt.

Und warum braucht man das überhaupt? Wenn wir den Schöpfern von schwierigen Kursen nicht mehr auf die Finger schauen können, bleiben viele Geheimnisse unentdeckt. Da manche Kurse aber explizit darauf ausgelegt sind (zum Beispiel wenn man unsichtbare Blöcke aktivieren muss, um die Siegesbedingungen zu erfüllen), ist es sehr leicht ein frustrierendes Level zu erstellen, das niemand abschließen kann... Das alles ist wirklich sehr schade, denn Super Mario Maker 2 bietet viele richtig tolle Möglichkeiten.

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