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Escape from Tarkov

Studio hinter Escape from Tarkov möchte Frauen nicht in ihr militärisches Spiel miteinbeziehen

"Es wird aufgrund der Game Lore und, was noch wichtiger ist, der enormen Menge an Arbeit, die für Animationen, Ausrüstungen usw. notwendig werden, keine spielbaren weiblichen Charaktere geben."

Diese Woche gab es eine sehr merkwürdige Geschichte über die Escape-from-Tarkov-Entwickler Battlestate Games. Ohne ersichtlichen Grund wurde das Spiel auf Twitch für kurze Zeit relevant, was viele Augen darauf lenkte und wenig später ein Interview aus dem Jahr 2016 hervorspülte. Darin hat ein Mitglied des Teams kontroverse Kommentare zu weiblichen Charakteren in ihrem Spiel abgegeben, was sehr schnell viele Fragen hervorrief.

"Wir haben es in Betracht gezogen, sind jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass Frauen nicht im Krieg sein dürfen", lautete die Antwort vom Entwickler Pavel Dyatlov, als er danach gefragt wurde, ob Spieler mit weiblichen Avataren in Escape from Tarkov rechnen dürfen. Als der Interviewer anmerkte, dass Frauen bereits im Militär tätig sind, fuhr Dyatlov fort: "Ich kann Ihnen zustimmen und wir haben sehr lange darüber gesprochen, sind jedoch zu dem Entschluss gekommen, dass Frauen nicht mit so viel Stress umgehen können. An diesem Ort gibt es nur Platz für harte Männer."

Natürlich war und ist diese Antwort vor allem eines: Dumm. Das hat damals aber niemanden interessiert, weil Escape from Tarkov 2016 noch nicht so relevant war, wie es heute der Fall ist. Eine kleine Community, ein überschaubares Etat und Entwickler, die offen vor der Kamera über ihre Leidenschaft sprechen dürfen - das geht heute nicht mehr. Battlestate hat diese Woche deshalb eine Erklärung veröffentlicht, in der sie auf das besagte Interview eingehen:

"In Bezug auf diesen drei Jahre alten Artikel mit Punkten zu Frauen in [Escape from Tarkov]: Die Antworten wurden von einer einzelnen Person getätigt, nicht von einem wichtigen Kernmitglied von [Battlestate Games]. [Die Antwort wurde] wahrscheinlich falsch interpretiert, weshalb sie nicht die offizielle Position des Unternehmens widerspiegelten, da wir Frauen in Kriegen und Militärfrauen immer respektierten."

Diese erfrischende Haltung hat unweigerlich zu der Frage geführt, ob weibliche Charaktere nun doch im Militär-Shooter umgesetzt werden oder ob das Ganze nur ein Lippenbekenntnis gewesen ist. Leider hat sich Battlestate Games dazu entschieden, sich keine Mühe zu geben: "Es wird aufgrund der Game Lore und, was noch wichtiger ist, der enormen Menge an Arbeit, die für Animationen, Ausrüstungen usw. notwendig werden, keine spielbaren weiblichen Charaktere geben." Das heißt nicht, dass wir im Spiel niemals weibliche Figuren in Form von Händlern oder zukünftigen Quest-Gebern sehen könnten. Es bleibt eine schwache Argumentation, Battlestate. Was haltet ihr von der Antwort des Entwicklers?

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Quelle: VG247.

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