Starmers Stabschef tritt wegen des Mandelson-Ernennungsskandals mit Verbindungen zu Jeffrey Epstein zurück
Morgan McSweeney tritt zurück, nachdem sie die Verantwortung für die Beratung in der Botschafterrolle im Zusammenhang mit Epstein-Verbindungen eingestanden hat.
Morgan McSweeney, Stabschef von Premierminister Keir Starmer, trat am Sonntag zurück, nachdem er unter starkem Druck wegen seiner Rolle bei der Ernennung von Peter Mandelson zum britischen Botschafter in den Vereinigten Staaten geriet. McSweeney sagte, die Entscheidung, Mandelson zu ernennen, sei falsch gewesen und habe die volle Verantwortung dafür übernommen, Starmer bei der Ernennung zu beraten, nachdem Enthüllungen über Mandelsons enge Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bekannt geworden seien.
Der Rücktritt folgt auf die Veröffentlichung von E-Mails des US-Justizministeriums, die eine tiefere Beziehung zwischen Mandelson und Epstein zeigten als zuvor bekannt, einschließlich Kommunikationen aus Mandelsons Regierungszeit. Mandelson wurde im September von seinem diplomatischen Posten entlassen und trat später aus dem House of Lords zurück. Der Skandal hat die Beobachtung von Starmers Führung verstärkt, die bereits unter Druck durch niedrige Zustimmungswerte und wirtschaftliche Unzufriedenheit steht.
Downing Street gab bekannt, dass die stellvertretenden Stabschefs Jill Cuthbertson und Vidhya Alakeson als kooperative Stabschefs fungieren werden. Während Starmer McSweeneys Rolle bei der Rückkehr der Labour-Partei lobte, bleibt der Druck auf die Regierung bestehen, da die Polizei Mandelsons Verhalten untersucht und weitere interne Dokumente zu seiner Ernennung voraussichtlich veröffentlicht werden...
Weiterführende Literatur: Chomskys Frau entschuldigt sich für einen "schweren Fehler" bezüglich der Verbindungen zu Epstein.
