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Star Wars Jedi: Fallen Order

Star Wars Jedi: Fallen Order - E3-Impressionen

Wir haben einige Zeit damit verbracht, uns mit der Macht in der Kampfdemo von Respawns neuem Star-Wars-Spiel zu beschäftigen.

  • Ben LyonsBen Lyons

Seitdem bekannt wurde, dass Respawn an einem offiziellen Star-Wars-Spiel arbeitet, hegen viele Fans große Erwartungen an das Studio. Im Zuge der E3 haben wir einen Einblick davon bekommen und können euch verraten, wie sich das Ganze spielt. Star Wars Jedi: Fallen Order ist ein reines Einzelspielerabenteuer, das zwischen dem dritten und vierten Film (nachdem die Republik zerschlagen wurde und das Imperium Gestalt annimmt) spielt. Wir sind der Jedi, der die schrecklichen Ereignisse der Order 66 - das Massaker der Klonarmee, die den Jedi-Orden ausgerottet hat - überlebt. Cal Kestis tut alles um zu überleben und weicht seitdem dem Imperium und dessen Agenten aus.

Das ist so ungefähr die übergreifende Erzählung, aber wie spielt sich das Game denn nun? Während wir auf der E3 waren haben wir einige Zeit mit dem Titel verbringen dürfen und konnten dabei die Gameplay-Mechaniken in einer Kampftrainingsarena ausprobieren. Die vollständige Demo, die ihr euch bereits auf der EA Play angesehen haben werdet, konnten wir zwar nicht selbst erleben, doch unsere kleine Herausforderung hatte ihre eigenen Vorzüge. Im Gegensatz zum Jedi/Sith-Gameplay in den beiden neu gestarteten Spielen von Star Wars Battlefront geht es in Fallen Order eher um Strategie, denn jeder Kampf findet mit größter Sorgfalt statt. Einen Feind zu unterschätzen ist keine gute Idee, denn als echter Jedi müssen wir schlau agieren und kalkulierte Aktionen ausführen. Auch in schwierigen Situationen heißt es deshalb einen kühlen Kopf zu bewahren.

In Star Wars Jedi: Fallen Order bewegen wir uns frei durch die Welt. Angriffen weichen wir mit einer gut gewählten Ausweichrolle im richtigen Moment aus und in den Kämpfen visieren wir die Kamera auf einen Feind an. Dadurch fühlt sich jedes Duell authentisch an, aber es geht ja auch um Leben und Tod. Drücken und halten wir die Schultertasten, blocken wir mit den Lichtschwertern feindliche Angriffe ab und schützen uns gegen die grundlegendsten Angriffe. Lange halten wir Feindbeschuss aber nicht stand, bevor unsere Haltung durchbrochen wird (wir kommen gleich noch einmal darauf zurück). Unser kleiner Roboter-Begleiter heilt uns, sollten wir ihn verwundet darum bitten, allerdings können wir bei dieser Heilung unterbrochen werden und müssen folglich den richtigen Zeitpunkt finden. Die Heilungsfähigkeit steht nur in begrenzter Kapazität bereit, das treibt in der Hitze des Gefechts den Adrenalinpegel nach oben.

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Star Wars Jedi: Fallen OrderStar Wars Jedi: Fallen Order

Auf dem ersten Blick wirkt dieses Kampfsystem wie ein Hack&Slash-Spiel, aber wer unter die Oberfläche blickt, entdeckt die coolen Pariermechaniken. Wer im richtigen Moment blockt, genau in dem Moment, in dem wir einen Treffer erleiden würden, überrascht seinen Angreifer und darf anschließend zum Gegenschlag ansetzen. Natürlich kann die ganze Aktion leicht nach hinten losgehen, wenn wir das richtige Zeitfenster verpassen sollten. Abgewehrt werden können aber nicht nur Schläge, wir sind auch in der Lage Blaster-Schüsse zu reflektieren und damit den Schützen ausschalten.

Cal stehen zwei Angriffsarten zur Verfügung, ein leichter Standardschwung und eine schwere Attacke. Um kräftigere Angriffe ausführen zu können, müssen die Spieler über genügend Macht verfügen, die sich von allein auflädt. Treffen wir Feinde oder schalten sie sogar aus, gewinnen wir mehr Macht. Diese starken Attacken durchbrechen die feindliche Verteidigung und verursachen jede Menge Schaden, sind aber gleichzeitig langsam, weshalb wir leicht unterbrochen werden können.

Zusätzlich zu den Bodenangriffen können wir in Star Wars Jedi: Fallen Order zu einem gewissen Grad auch Luftkämpfe beginnen. Zugegeben, das hat nur peripher etwas mit dem Niveau von Devil May Cry zu tun, aber die nervigen Droiden sind in der Luft dann doch deutlich verletzlicher. Und wo wir gerade von akrobatischen Aktionen sprechen: Star Wars Jedi: Fallen Order ist kein Spiel, in dem wir hunderte Meter weit springen können. Es gibt zwar einen Doppelsprung und Cal kann an den Wänden laufen (wie auch nicht anders zu erwarten, von den Titanfall-Entwicklern), aber sonst müsst ihr euch auf bodenständige Kletterpassagen einstellen.

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Star Wars Jedi: Fallen OrderStar Wars Jedi: Fallen Order

Die Macht ist erneut eine unglaublich mächtige Waffe und vielleicht der kultigste Teil des Jedi-Daseins. In Fallen Order gibt es einige Techniken, mit denen wir unsere Effektivität im Kampf verbessern können. Zuallererst ist die da Fähigkeit, die Force Pull genannt wird und Gegenstände (oder Gegner) in unsere Richtung zieht. Wir machen davon Gebrauch, um Objekte in der Umgebung zu manipulieren. Ähnlich funktioniert Force Push, mit dem feinen Detail, dass der betroffene Gegenstand von uns weggestoßen wird. Werden diese beiden Fähigkeiten kombiniert entsteht Force Stasis, mit der Cal in einem kleinen Raum die Zeit anhält. Gefangene Gegner, Objekte und sogar Blaster-Schüsse verlangsamen sich daraufhin und stehen für eine kurze Zeit lang scheinbar still. Für jede dieser Fähigkeiten müssen wir eine bestimmte Menge unserer Machtleiste opfern, aber das lohnt sich natürlich, weil sie uns vielfältige taktische Optionen an die Hand geben.

Bevor wir einen kurzen Blick auf einige der Gegner im Spiel werfen, wollen wir noch die Lichtschwerter ansprechen. In Star Wars Jedi: Fallen Order dürfen wir unser Schwert auf weit entfernte Feinde schleudern, denn es kehrt anschließend wieder zu uns zurück. Obwohl diese Aktion natürlich viele taktische Möglichkeiten eröffnet, sind wir in dieser Zeit auch anfällig für feindliche Aktionen, da wir uns nicht verteidigen können.

Wir haben eine ganze Reihe einzigartiger Feinde gesehen, von denen einige sogar resistent gegen die Macht selbst waren. Es gibt typische Soldaten, die Blaster-Feuerwaffen einsetzen oder die im Nahkampf ausgebildet waren. Darüber hinaus gibt es Soldaten mit Flammen- oder Raketenwerfern, die sehr gefährlich sind, wenn wir sie nicht schnell ausschalten. Bei den Droiden sind wir auf zwei auffällige Modelle gestoßen: Zuallererst waren da fliegende Droiden (die von Hoth in Episode V), die Laser-Projektile mit sehr hoher Geschwindigkeit abfeuern. Wir müssen die Macht und unsere anderen Jedi-Fähigkeiten einsetzen, um sie vom Himmel holen. Eine weitere Androiden-Variante sind die riesigen, humanoiden Droiden (die von Rogue One), die sehr viel Schaden einstecken und uns sprichwörtlich zusammenfalten, falls wir ihnen zu nahe kommen sollten.

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Die Macht-resistenten Typen hingegen sind in schwarzer Kleidung gehüllt und verwenden Nahkampfwaffen, die unserem Lichtschwert nicht unähnlich sind (nur eben nicht ganz so cool). Diese Jungs bieten uns einen harten Kampf und verlangen vom Spieler gute Reflexe und perfektes Parieren. Der größte und beeindruckendste Feind, dem wir begegnet sind, ist ein AT-ST-Läufer gewesen. Wir mussten seine Beine mit unserem Schwert bearbeiten, ohne dabei von ihm zerdrückt zu werden. Sobald die riesige Maschine die Balance verlor, konnten wir den Piloten erreichen, der uns dann schutzlos ausgeliefert war. Das war mit Abstand der interessanteste Kampf und es war ein perfektes Ende für unsere Demo.

Nachdem wir uns das Actionspiel auf der E3 angeschaut haben, sind wir guter Dinge: Es lohnt sich ein Auge auf Star Wars Jedi: Fallen Order zu werfen. Respawn gibt uns neue Hoffnung auf ein weiteres Qualitätsspiel in einer weit, weit entfernten Galaxie. Bis Mitte November werden wir darauf aber noch warten müssen, hoffentlich erweist sich die Macht stark in diesem Projekt.