Spanien und die Türkei unterzeichnen einen Vertrag über 2,6 Milliarden Euro für 30 Trainingsjets
HURJET-Flugzeuge werden ab 2028 ausgeliefert und markieren damit den ersten Export des leichten Trainers durch die Türkei.
Die Türkei und Spanien haben einen Deal im Wert von 2,6 Milliarden Euro (3,06 Milliarden US-Dollar) abgeschlossen, bei dem die spanische Luftwaffe 30 HURJET-Leichttrainingsflugzeuge von Turkish Aerospace Industries erwerben soll, wobei die Auslieferungen für 2028 geplant sind. Das Abkommen umfasst außerdem integrierte Ausbildungssysteme, Wartungsinfrastruktur und langfristige operative Unterstützung.
Erster Auslandsverkauf des türkischen HURJET-Trainers
Das Geschäft markiert den ersten Auslandsverkauf des türkischen HURJET-Trainers und folgt auf ein Kooperationsabkommen, das im Juli im Rahmen umfassenderer Beschaffungsverhandlungen mit Airbus unterzeichnet wurde. Türkische Beamte erklärten, das Abkommen könne die Zusammenarbeit der Verteidigungsindustrie zwischen den beiden NATO-Verbündeten stärken.
Die Türkei erweitert ihren Verteidigungssektor, reduziert die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten und entwickelt fortschrittliche Programme, darunter ihr erstes einheimisches Kampfflugzeug KAAN und das Luftverteidigungssystem "Steel Dome". Das Land ist in den letzten Jahren auch ein bedeutender Drohnenproduzent und -exporteur geworden.
Haluk Gorgun, Vorsitzender der türkischen Verteidigungsindustriebehörde, bezeichnete das Abkommen als ein "hochwertschöpfendes und multidimensionales Exportpaket für die Verteidigungsindustrie" und hob seine strategische Bedeutung für Ankara hervor.
