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ShockRods - Eindrücke aus der Beta

Das Studio, das einst Carmageddon auf den Weg brachte, bereitet nun eine neue Marke für das vierrädrige Gemetzel vor.

Frisch aus einer kürzlich erschienenen ShockRods-Beta wollten wir unsere frühen Eindrücke von diesem Fahrzeug-Shooter teilen, nachdem wir uns einige Tage lang mit dem motorisierten Wahnsinn auseinandergesetzt haben. Doch bevor wir uns mit den wichtigsten Themen befassen, sollten wir die Grundlagen klären: ShockRods ist ein Arena-Shooter, der auf vier Rädern ausgefochten wird. Jeder Spieler übernimmt die Kontrolle über ein schwer gepanzertes Fahrzeug und treibt sich in explosiven Schlachten herum, die in einer Handvoll futuristisch anmutender Umgebungen stattfinden.

Stainless Games (Carmageddon) hat trotz eines ausgetretenen Genres versucht, unnötiges Crossover zu vermeiden. Die Fahrzeuge, die wir steuern, sind keine realistisch aussehenden Motorenzüge mit angeschraubten Waffen à la Crossout oder Mad Max, und sie erinnern nicht an Rennwagen aus der Zukunft. Ganz grundlegend ist das Vehikel-Design an etwas wie Rocket League angelehnt, nur ohne diese Antennen zum Fernsteuern. Vielleicht könnten wir sie mit den Kreationen vergleichen, die in Shows wie Robot Wars zu sehen sind, (nur ohne den Nahkampf-Fokus). Diese Monstertrucks fahren auf seltsam aussehenden Reifen und man hat das Gefühl, dass sie zusammengeschrumpft wurden (ein bisschen so, wie bei Micro Machines).

Wir haben jetzt eine Menge verschiedener Referenzen gezogen und dass sich das Spiel trotzdem optisch von diesen Quellen unterscheidet, ist die Leistung von Stainless Games. Das Gesamtdesign ist spannend und spielerisch erinnert ShockRods am ehesten an etwas, wie Descent auf Rädern oder ein motorisiertes Quake. Rasante Begegnungen finden in einer Arena mit reichlich Pickups statt und es gibt austauschbare Waffen, die das Gameplay wirklich definieren.

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Die Autos sind aus diesem Grund überraschend wendig und rutschen um die Ecke oder springen in kürzester Zeit aus Gefahrenzonen. Die Umgebungen wurden zwar für Räder konzipiert, eignen sich als Rennstrecken aber überhaupt nicht. Es gibt geheime Räume und Bereiche, die vom Trubel abgeschnitten sind, Plattformen, zwischen denen man hin- und her springen kann, und störende Umweltgefahren, Die anfängliche Sorgfalt hält sich in diesen Arenen nicht lange, doch die komplexen Strukturen ermöglichen kreative Wege, um die Umgebung zu unserem Vorteil zu nutzen,

Es gibt eine kleine Auswahl an Spielmodi für bis zu zwölf Spieler, darunter Deathmatch-Varianten und Capture the Flag. Was wir bisher gesehen haben war ziemlich erfreulich, obwohl die Spielerzahlen mit KI-Bots aufgefüllt wurden, was uns die Dinge wesentlich einfacher machte, als es im Idealfall ist. Wir hätten natürlich gern gegen echte Spieler gespielt, weil die kurzlebigen Deathmatches besonders ansprechend waren, Man wird gefordert die Umgebung auszunutzen, klug nach ungewohnten Orten Ausschau zu halten und den Doppelsprung zu nutzen, um an schwer zugänglichen Stellen der Karte zu gelangen.

Wie bei einem klassischen Arena-Shooter bewegt man sich über ein farbenfrohes Hologramm, um eine der zahlreichen Waffen, Schild- / Geschwindigkeits- oder Gesundheitsboosts aufzunehmen. In der richtigen Situation die Waffe wechseln zu können, gibt uns zusätzliche taktische Möglichkeiten - je nach Vorliebe. Es war tatsächlich ziemlich überraschend, wie schnell sich die Gefechte taktisch entwickelten. Das liegt sicher an den vielen Möglichkeiten, auf die wir in jeder Situation zurückgreifen können.

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Das heißt nicht, dass es keine ruhigen Momente gibt, in denen man einfach lauert und wartet. Wir haben uns ab und zu aus mittlerer Distanz in den Kampf eingemischt, während unsere Feinde anderweitig beschäftigt waren. Das ist eine bekannte Taktik, um Kills abzustauben, doch der Ärger lässt meist nie lange auf sich warten. Es lohnt sich deshalb auf den Rädern zu bleiben und die Umgebung u studieren (zum Beispiel um die Spawn-Punkte der Gesundheits-Items zu verinnerlichen).

Nach einigen Runden mussten wir eine Pause einlegen, da sich das ständige Hüpfen und Drehen ein wenig fusselig für meinen Kopf anfühlte. Bis dahin hatten wir eine gute Zeit mit dem Game, denn es dauert nicht lang, um in den richtigen Schwung zu kommen. Die Bewegung der Fahrzeuge war vielleicht die größte Überraschung, denn die sofortige Kontrolle schafft eine nuanciertere und taktischere Erfahrung, als es der cartoonige Stil anfangs vielleicht vermuten lässt. Wenn sich ein Publikum rund um ShockRods bilden kann, hat es alle Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein.

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