Schweden will Verteidigungsausgaben bis 2030 auf 3,5 Prozent des BIP erhöhen
Der Premierminister skizziert das ehrgeizige Ziel, die Militärausgaben angesichts der sich verändernden globalen Sicherheitslandschaft zu erhöhen.
Die neuesten Nachrichten über Schweden. Das Land bereitet sich darauf vor, seine Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen und strebt bis 2030 3,5 % des BIP an, was einem starken Anstieg gegenüber den zuvor für dieses Jahr prognostizierten 2,4 % und 2,6 % bis 2028 entspricht.
Premierminister Ulf Kristersson kündigte dieses vorläufige Ziel als Reaktion auf die wachsende Besorgnis über die europäische Sicherheit und die Verschiebung der Prioritäten der Vereinigten Staaten sowie auf die zunehmende Notwendigkeit der NATO-Mitglieder an, ihre militärische Bereitschaft zu stärken.
Kristersson räumte zwar ein, dass die endgültigen Zahlen noch ungewiss seien, betonte aber die Notwendigkeit für die NATO-Mitglieder, ihre militärischen Fähigkeiten zu stärken, und stimmte damit mit der Erwartung überein, dass das Bündnis bald auf eine Ausgabenspanne von 3 bis 4 Prozent des BIP drängen werde.
