Schweden beschlagnahmt Schiff wegen mutmaßlicher Beschädigung von Ostseekabeln
Die Behörden untersuchen das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff, nachdem Sabotagebefürchtungen aufgekommen sind.
Die schwedischen Behörden haben das Frachtschiff Vezhen beschlagnahmt, nachdem der Verdacht aufgekommen war, dass es ein Unterwasser-Glasfaserkabel zwischen Lettland und Schweden in der Ostsee beschädigt hat. Das in Malta registrierte Schiff, das einer bulgarischen Reederei gehört, wurde am Sonntag von der schwedischen Küstenwache geentert, was eine Voruntersuchung wegen möglicher Sabotage auslöste. Das Schiff war von Russland aus unterwegs, mit Dünger beladen, und könnte das Kabel unbeabsichtigt beschädigt haben, nachdem sein Anker bei schlechtem Wetter über den Meeresboden gezogen worden war. Dieser Vorfall folgt einem besorgniserregenden Trend ähnlicher Störungen in der Region, der die Besorgnis über eine Einmischung von außen, insbesondere aus Russland, schürt. Angesichts der zunehmenden Angst vor Cyberangriffen und Sabotage in der Region verstärken sich die internationalen Bemühungen zum Schutz lebenswichtiger Infrastrukturen.
Ist das ein Zeichen für die Eskalation der Spannungen in der Ostsee oder nur ein Zufall?
