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Rumänien wendet sich an die Türkei, um die Schwarzmeerflotte schnell mit einem neuen Patrouillenschiff zu verstärken

Rumänien setzt Pläne zur Anschaffung eines türkischen Hisar-Klasse-Offshore-Patrouillenboots voran.

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Rumänien setzt Pläne zur Anschaffung eines türkischen Hisar-Klasse-Offshore-Patrouillenboots voran, ein Geschäft, das Bukarest als unerlässlich ansieht, um kritische Lücken in seiner alternden Schwarzmeerflotte zu schließen.

Das rumänische Verteidigungsministerium bestätigte, dass sich der Vertrag nun in der Endphase befindet, nachdem das Parlament im September einstimmig genehmigt wurde. Nach der Unterzeichnung wird erwartet, dass das Schiff innerhalb von sechs Monaten in Constanța eintrifft, was deutlich schneller ist als Rumäniens andere verzögerte Marineprogramme.

Ein Preisschild von 223 Millionen Euro

Das Schiff der Hisar-Klasse, gebaut von der türkischen Istanbuler Marinewerft, kostet 223 Millionen Euro und zusätzlich 42 Millionen Euro für Rumänien-spezifische Upgrades. Die Übergabe erfolgt im Rahmen einer Regierung-zu-Regierung-Vereinbarung, wobei die türkische ASFAT den Prozess überwacht.

Zwei Schiffe derselben Klasse, TCG Akhisar und TCG Koçhisar, wurden 2023 vom Stapel gelassen. Das Design verfügt über eine 76-mm-Hauptkanone, ferngesteuerte 12,7-mm-Stationen, feste AESA-Radare, eine ESM-Anlage und ein am Rumpf montiertes Sonar sowie Platz für zusätzliche Systeme.

Rumänien plant, den Großteil der ursprünglichen Konfiguration für eine schnelle Übergabe beizubehalten, aber einige Fähigkeiten im Inland zu integrieren. Die Naval Strike Missile wird nach der Ankunft des Schiffes installiert und bildet die primäre Anti-Schiffs-Waffe des Schiffes.

Rumänien wendet sich an die Türkei, um die Schwarzmeerflotte schnell mit einem neuen Patrouillenschiff zu verstärken
Türkische Hisar-Klasse // Shutterstock


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