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RTXs Raytheon sichert sich einen Patriot-Raketendeal über 1,7 Milliarden Dollar mit Spanien

Raytheon Technologies, eine Einheit der US-amerikanischen Verteidigungsgruppe RTX, hat einen Vertrag über 1,7 Milliarden Dollar gewonnen, um Spanien vier Patriot-Luft- und Raketenabwehrsysteme zu liefern.

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Raytheon Technologies, eine Einheit des US-amerikanischen Verteidigungskonzerns RTX, hat einen Vertrag über 1,7 Milliarden Dollar gewonnen, um Spanien vier Patriot-Luft- und Raketenabwehrsysteme zu liefern, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Das von Raytheon entwickelte Patriot-System ist eine mobile Boden-Luft-Verteidigungsplattform, die dazu entwickelt wurde, Flugzeuge, Drohnen und ballistische Raketen zu erkennen, zu verfolgen und abzufangen. Es ist das primäre Luftverteidigungssystem der US-Armee und weltweit eingesetzt, unter anderem in Europa, im Nahen Osten und im Indopazifik.

Zur Vereinbarung:

Im Rahmen der Vereinbarung wird Raytheon mit spanischen Rüstungsunternehmen wie Sener zusammenarbeiten, die Schlüsselkomponenten wie das elektromechanische Steuerungssystem für die GEM-T-Abfangrakete bereitstellen werden.

Patriot-Systeme gelten als äußerst effektiv gegen Raketen- und Flugzeugbedrohungen, obwohl Analysten darauf hinweisen, dass sie im Betrieb kostspielig sind. Eine einzelne Patriot-Batterie kann mehr als 1 Milliarde Dollar kosten, während einzelne Abfangjäger auf etwa 4 Millionen Dollar geschätzt werden.

Das Abkommen erfolgt vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Luftverteidigungssystemen in ganz Europa. Deutschland, die Niederlande und Rumänien haben in diesem Jahr alle neue Patriot-Bestellungen aufgegeben, während die Vereinigten Staaten zudem zusätzliche Unterstützung zur Wartung der ukrainischen Patriot-Systeme genehmigt haben.



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