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Risk of Rain 2

Risk of Rain 2

Hopoos Roguelike-Shooter taucht in die dritte Dimension ein. Wie schlägt sich das Game?

Uns gefiel das erste Risk of Rain, allerdings haben wir uns aufgrund der anfänglichen Verbindungsprobleme schnell dem nächsten Indie-Titel zugewandt. Im Nachhinein war das vielleicht eine falsche Entscheidung, denn Hopoo Game ist damals ein toller Roguelike-Plattformer mit abwechslungsreichem Gameplay gelungen. Nach vielen gesammelten Erfahrungen ist das Studio jetzt mit einem Sequel zurück, dass dort anknüpft, wo der Vorgänger aufgehört hat.

Mittlerweile gibt es ein paar fundamentale Änderungen an der grundsätzlichen Formel und die offensichtlichstes davon dürfte der Perspektivwechsel sein. Der alte 2D-Pixel-Look ist verschwunden, Risk of Rain 2 ist ein Third-Person-Shooter. Der Stilwechsel funktioniert gut und der Charme des Originals ist trotzdem erhalten geblieben. In diesem Spiel warten immer noch zufällig erstellte Level mit riesigen Mengen an Monstern darauf, mit Blei vollgepumpt zu werden.

Risk of Rain 2 ist actiongeladen und wir haben eigentlich die ganze Zeit den Finger am Abzug. Es stürmt uns ein endloser Strom an Feinden entgegen und wenn wir gerade nicht unsere Knarre anlegen, dann hüpfen oder rollen wir umher, um dem feindlichen Kugelhagel zu entgehen. Es geht unbarmherzig zu und in jedem Level bekämpfen uns alle erdenklichen Arten von fremden Alienkreaturen. Die Level selbst werden wie gesagt zufällig generiert, wir wissen also nie, was uns erwartet. In jedem Gebiet muss das Portal gefunden werden, was nicht immer gut versteckt, dafür meist umso schwerer zu erreichen ist. Immerhin stehen zwischen uns und dem Ausgang dutzende Gegner, die uns ans Leder wollen.

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Die Monster passen sich unserem Level an, was sehr organisch wirkt. In einem Spieldurchlauf bin ich ewig im ersten Gebiet rumgestapft, während ich mir neue Ausrüstung geschnappt habe und mich mit den Spielmechaniken vertraut machte. Mit jedem Levelaufstieg wächst unser Gesundheitsbalken an und das ist bei den anschließenden Bosskämpfen wirklich hilfreich. Sobald wir ein Portal durchschreiten stehen wir einem riesigen Monster und seinen Schergen gegenüber. Natürlich lassen sich diese Gegner mit guten Reflexen erledigen, aber ein bisschen zusätzliche Gesundheit schadet nie.

Mir hat es jedenfalls geholfen, vor dem Aktivieren des Portals ein wenig zu grinden (nicht nur für die zusätzliche Gesundheit, sondern auch für die Ausrüstung). Man darf das nicht übertreiben, denn die Uhr tickt und es wird immer schwieriger, je länger wir spielen. Die Bosse sind besonders herausfordernd, denn sie kommen selten alleine - es ist also wichtig die richtige Balance zwischen Herausforderung und guter Vorbereitung zu finden.

Wir haben nach einigen Spielstunden sicher nur die Oberfläche angekratzt, doch mit den 70 Gegenständen, die schon jetzt im Spiel stecken, können wir unseren Spielcharakter echt ordentlich erweitern und in verschiedene Richtungen weiterentwickeln. Uns hat ein Build besonders gefallen, bei dem elektrische Blitze im Kugelhagel zwischen den Gegner hin und her zischen, aber es gibt auch ganz praktische Gegenstände, die einen Doppelsprung ermöglichen oder für schnellere Gesundheitsregenerierung sorgen. Natürlich bekommt man das nicht alles in einem Durchgang zu sehen, aber die Kombination aus Fähigkeiten sorgt immer wieder für eine einzigartige Spielerfahrung, die individuelle Taktiken und Spielstiele ermuntert.

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Obwohl die Level zufällig generiert werden sind sie kohärent genug, um Sinn zu ergeben. In dieser Welt herrscht eine harsche Leere, alles wirkt ein wenig karg und das wird durch den Wechsel in die dritte Dimension noch einmal verstärkt. Uns hätten ein paar weitere Details sicher nicht gestört, obwohl es auch sei kann, dass es später im Spiel noch optisch interessantere Umgebungen gibt, die wir noch gar nicht zu Gesicht bekommen haben. Insgesamt waren wir mit der Generierung der Level und ihren Einfluss auf das Gameplay aber schon recht zufrieden.

Worüber wir bisher noch nicht gesprochen haben ist der Multiplayer. Bis zu vier Spieler können sich zusammentun und die Alienwelt erbern. Das macht wie nicht anders zu erwarten gemeinsam noch viel mehr Spaß, als alleine, und es hat sich gegenüber dem Original einiges getan. Es gibt außerdem die sogenannten „Prismatic Trails" in denen wir indirekt gegeneinander in gleichen Herausforderungen antreten - natürlich auch in einer identischen Welt.

Risk of Rain 2 bietet wilde und unbarmherzige Action, was im Zusammenspiel mit dem drohenden Permadeath für konstante Spannung sorgt, weil jeder Fehler unser Letzter sein könnte. Der Wechsel in die dritte Dimension mischt die Formel auf, aber es ist auch vieles aus dem Vorgänger erhalten geblieben. Veteranen werden sich gleich wie zuhause fühlen, das dürfte sicher sein. Das Spiel ist noch in der Early-Access-Phase, da wird sich also noch einiges tun. Wir haben jedenfalls den Eindruck, dass Risk of Rain 2 jetzt schon einen Blick wert ist.

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