Putin ordnet inmitten von Waffenstillstandsgesprächen die größte Wehrpflicht seit Jahren an
Lässt Zweifel am Engagement des Landes für Friedensverhandlungen mit der Ukraine aufkommen.
Die neuesten Nachrichten über Russland und die Ukraine. Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Einberufung von 160.000 Mann in die Armee eingeleitet und damit die größte Einberufung seit über einem Jahrzehnt markiert, trotz laufender Waffenstillstandsverhandlungen mit der Ukraine, berichteten staatliche Medien.
Die Wehrpflicht, die vom 1. April bis zum 15. Juli in Kraft tritt, sieht vor, dass russische Staatsbürger im Alter von 18 bis 30 Jahren zum Militärdienst einberufen werden, was Zweifel an Russlands Engagement für den Frieden aufkommen lässt, da sie Moskaus militärische Haltung eher zu stärken scheint, als eine Deeskalation anzustreben.
Da ukrainische Beamte vor weiteren Offensiven in den vom Krieg zerrütteten Regionen Sumy, Charkiw und Saporischschja warnen, könnte die Einberufung ein Signal dafür sein, dass Russland plant, seine militärischen Bemühungen vor Ort zu verstärken. Vorerst bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird.
