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Produktionskosten einer Nintendo Switch OLED liegen wohl etwa 10 US-Dollar über denen des Originalmodells

Die Journalisten von Bloomberg haben mit verschiedenen Herstellern gesprochen, um die Preisgestaltung genauer unter die Lupe zu nehmen.

  • Ben Lyons
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Letzte Woche hat Nintendo das Nintendo-Switch-OLED-Modell vorgestellt, das am 8. Oktober zum Preis von etwa 360 Euro in den Einzelhandel gelangt. Dieser Preis liegt etwas über dem, was man mittlerweile für die Hybridkonsole zahlt (ca. 330 Euro) und dieser Preisanstieg ist eine ungewöhnliche Entwicklung.

Die verbaute Hardware im OLED-Modell basiert weitestgehend auf der über vier Jahre alten Technik, die im Originalmodell zum Einsatz kommt. Die wenigen Änderungen sollen Nintendo laut Bloomberg nur etwa knapp 10 US-Dollar mehr kosten, als sie für die Anfertigung einer normalen Nintendo Switch zahlen.

Der OLED-Bildschirm von Samsung kostet laut dem Bericht pro Einheit etwa 3 bis 5 US-Dollar zusätzlich. Auch der größere interne Speicher (64 GB statt 32 GB) bringt vermutlich 3,50 US-Dollar mehr auf die Waage. Das aktualisierte Dock mit dem Ethernet-Anschluss werde der Rechnung ebenfalls ein paar weitere Dollar hinzufügen, schreibt Bloomberg.

Bislang haben Hersteller einen Preisanstieg bei neuen Konsolenmodellen, die innerhalb eines Konsolenzyklus erschienen, in erster Linie mit der höheren Leistungsfähigkeit gerechtfertigt. Nintendo bietet stattdessen andere Vorteile an, stößt damit in einigen Regionen derzeit allerdings auf Widerstand.

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Update, 19. Juli 2021, 09:18 Uhr:
Nintendo dementiert diese Berichte und stellt klar, dass Bloomberg die Produktionskosten der Nintendo Switch OLED falsch darstellt.

Produktionskosten einer Nintendo Switch OLED liegen wohl etwa 10 US-Dollar über denen des Originalmodells


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