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Praey for the Gods

Praey for the Gods

Ein epischer Spaziergang durch die nordischen Bergwelten, um auf die Jagd nach einigen Göttern zu gehen.

Es gibt Spiele, bei denen man die Einflüsse erkennt, wenn man Kleinigkeiten analysiert. Und es gibt Spiele, die tragen ihre Inspirationsquelle stolz wie eine Medaille vor sich her. Die No Matter Studios versuchen gar nicht erst zu verbergen, wie stark sie von dem Playstation-Klassiker Shadow of the Colossus inspiriert sind. Aber trotz der offensichtlichen Gemeinsamkeiten ist ihr Spiel eher ein Liebesbrief als ein plumper Abklasch. Denn Praey For The Gods hat ein paar Eigenheiten, die ihm eine sehr eigene Identität geben.

Praey for the Gods schickt uns in eine kalte Winterlandschaft, ohne uns die Hintergründe zu verraten, warum wir dort sind. Wir erfahren auch nicht, warum dort keine anderen Leute existieren oder warum wir hier riesige Gott-gleiche Kreaturen scheinbar ohne jeden Grund niedermetzeln. Der Protagonist bleibt stumm und das Spiel kommt völlig ohne Dialoge aus, wodurch die ganze Atmosphäre noch mysteriöser wird. Dazu trägt der fantastischen Soundtrack viel bei.

In der Early-Access-Version durften wir fünf Gottheiten metzeln. Jeder Kampf hatte seine eigenen taktischen Merkmale - einige stellten uns vor knifflige Rätsel, während andere reine Bosskämpfe waren. Es gibt nur wenige Hinweise, wohin wir reisen sollen. Daher sind Erkundungsausflüge, in denen wir irgendwann zufällig über eine der Gottheiten stolpern, aktuell die einzige Taktik. Aber die harschen winterlichen Wetterbedingungen wären keine Bedrohung, wenn es nicht auch ein paar Survival-Elemente gäbe. Es wird also nie so richtig gemütlich.

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Wir müssen uns warm halten und ausgeruht in die Götterkämpfe gehen. Und genau das kann manchmal zur Herausforderung werden, denn das Ausruhen klappt nur an Feuerstellen. Wir müssen Nahrung sammeln oder Tiere jagen, die wir später kochen. Mehr Aufwand sorgt für bessere Mahlzeiten und gibt uns mehr Gesundheit. Wir können am selbstgemachten Lagerfeuer ausruhen oder wir suchen uns ein Camp. Die tragbaren Feuerstellen sind schnell abgebrannt und bieten keine Gelegenheit zum Kochen, verbrauchen aber trotzdem wertvolle Ressourcen. Wer gut in Form ist, erhält in den Kämpfen Buffs. Aber der Balken ist schnell wieder leer und einen Kampf zu verlassen, um eine Wildschwein zu grillen, nervt eher als das es eine tolle Spielmechanik wäre.

Die Götter zu bekämpfen dürfte Shadow of the Colossus-Spielern recht bekannt vorkommen. Die Götter sind gigantische Wesen mit einigen haarigen Stellen, an denen wir klettern können. Und das Klettern ist unsere Hauptaufgabe bei den Bosskämpfen. Auch wenn wir in der Wildnis jede Menge Waffen finden können - sie kommen genau dann nicht zum Einsatz, wenn sie besonders nützlich wären.

Stattdessen klettern wir auf den Biestern herum, um nach Schwachstellen zu suchen und führen hier genau eine Attacke aus. Danach reißen wir einen Mechanismus heraus und lösen so einen Energiestoß aus. Wir müssen taktisch vorgehen, denn unsere Ausdauer lässt schnell nach und noch schneller, wenn die Kreatur versucht uns abzuschütteln und wir uns mit letzter Kraft an seine Haarbüschel klammern.

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Neben den riesigen Kreaturen finden sich noch kleinere Gegner. Geister und eisige Wikinger sorgen für Scharmützel zwischen den Bosskämpfen. Die gefunden Waffen zerbrechen schnell und müssen häufig repariert oder ersetzt werden. Unsere Klamotten und Gadgets können aufgewertet werden und liefern so zusätzliche Boosts für Verteidigung und verschiedene Resistenzen. Wir können unsere Feinde nicht nur mit Schwert und Bogen bekämpfen, es stehen uns auch ein paar coole Gadgets zur Verfügung. Mit dem Gleiter stürzen wir uns von Bergen und mit dem Enterhaken erreichen wir erhöhte Positionen, ohne klettern zu müssen.

Die sich ständig verändernde Welt lockt mit Geheimnissen und Rätseln, die gelöst werden wollen und neugierige Spieler belohnen. Die Welt fühlt sich sehr besonders an und wir haben unsere Zeit mit Praey for the Gods in den eisigen Bergen sehr genossen. Wir freuen uns auf weitere Götter auf der Reise des Spiels durch die Untiefen des Early Access.

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