Pentagon bestätigt neuen Angriff auf ein Pazifikboot
Das Pentagon berichtet, dass bei einem neuen militärischen Angriff auf ein Boot im östlichen Pazifik vier Männer getötet wurden.
Das Pentagon berichtet, dass bei einem neuen Militärschlag auf ein Boot im östlichen Pazifik vier Männer getötet wurden, was zu einer wachsenden Zahl tödlicher Operationen gegen mutmaßliche Drogenhändler hinzufügt, während der rechtliche und politische Druck in Washington wächst.
Das US Southern Command veröffentlichte Videoaufnahmen des Angriffs, die eine Explosion zeigten, die ein kleines Schiff verschlang, gefolgt von Aufnahmen des brennenden Bootes. Beamte sagten, der Angriff sei vom Verteidigungsminister Pete Hegseth befohlen und von der Joint Task Force Southern Spear ausgeführt worden, die die Zielpersonen als Mitglieder einer ausgewiesenen Terrororganisation bezeichnete, die illegale Drogen entlang einer bekannten Schmuggelroute transportiert.
Es ist der 22. US-Angriff auf maritime Ziele in der Karibik und im östlichen Pazifik seit September, womit die gemeldete Zahl der Todesopfer auf mindestens 87 steigt. Die Operationen haben das Pentagon und das Weiße Haus ins Stocken gebracht, die weiterhin mit Fragen zum rechtlichen Rahmen konfrontiert sind, der zur Rechtfertigung mutmaßlicher Schmuggler in internationalen Gewässern dient.
Der Wahlkampf hat auch politische Folgen ausgelöst. Hegseth steht wegen des ersten Angriffs Anfang September zunehmend unter Beobachtung, nachdem Berichte nahelegten, er habe dem Militär gesagt, sie solle "alle töten". Ein demokratischer Abgeordneter hat nun Amtsenthebungspunkte eingebracht, wobei erwartet wird, dass dieser Versuch nicht erfolgreich ist.
Der Admiral, der die Operation überwachte, sagte am Donnerstag vor dem Kongress aus und bestritt einen solchen Befehl. Die Abgeordneten sind sich jedoch weiterhin uneinig, nachdem frühere Aufnahmen Berichten zufolge zeigten, wie zwei Überlebende sich an Trümmern klammerten, bevor sie bei einem anschließenden Angriff getötet wurden.
Rechtsexperten bestreiten weiterhin die Verteidigung der Regierung, dass die Vereinigten Staaten in einen bewaffneten Konflikt mit Drogenhändlern verwickelt sind. Experten sagen, dass selbst nach der Regelung der Regierung das Töten von Schiffsbrüchigen oder außer Gefecht gesetzten gegen die Kriegsgesetze verstoßen würde.