Paramount will nach der Skydance-Fusion bis zu 3.000 Stellen abbauen
Tausende von Mitarbeitern stehen vor der Entlassung, da das Unternehmen seinen Fokus auf Kostensenkungen und hochkarätige Investitionen in Inhalte legt.
Nach dem Abschluss der Fusion mit Skydance in diesem Monat plant Paramount Berichten zufolge nun einen erheblichen Personal- und Serviceabbau. Laut Quellen, die Einblick in die Geschäftstätigkeit des Unternehmens haben, wird erwartet, dass bis November zwischen 2.000 und 3.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Mit anderen Worten, kurz vor dem Quartalsbericht von Paramount - ein Moment, der auch den Beginn einer neuen Ära markiert, die sich auf Kostensenkung konzentriert.
Die Entlassungen kommen wenig überraschend. Die Führung von Paramount hat zuvor signalisiert, dass sie im Zusammenhang mit und unmittelbar nach der Fusion mindestens 2 Milliarden US-Dollar an Kosten senken will. Skydance-Gründer David Ellison ist ebenfalls als neuer CEO und Vorsitzender von Paramount Skydance eingesprungen, unterstützt von einem neuen Führungsteam, zu dem Branchenschwergewichte wie Jeff Shell von NBCUniversal, Cindy Holland, Dana Goldberg und Josh Greenstein gehören.
Durch die Fusion erhält Ellison auch die Kontrolle über mehrere große Franchises, darunter Star Trek, South Park, SpongeBob Schwammkopf, Teenage Mutant Ninja Turtles und Top Gun. Darüber hinaus hat er sich einen siebenjährigen Exklusivvertrag über die UFC-Rechte im Wert von 7 Milliarden US-Dollar gesichert und es geschafft, die Stranger Things-Schöpfer von Netflix wegzulocken.
Ob dies den Beginn einer stärkeren und erfolgreicheren Ära für Paramount markiert, bleibt abzuwarten. Leider sind die Aussichten für die Tausenden von betroffenen Mitarbeitern weitaus unsicherer - und sie stehen nun vor einem abrupten und schwierigen Übergang.
